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„Treffer“ steht immer noch zum Verkauf

Greifswald „Treffer“ steht immer noch zum Verkauf

Eine der bekanntesten Greifswalder Gaststätten der Nachwendezeit soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das Haus steht seit sieben Jahren leer. Das Vorgehen der Stadt bei der Ausschreibung sorgt für Ärger.

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Der frühere „Treffpunkt“ in der Langen Reihe

Quelle: Eckhard Oberdörfer

Greifswald. Vor vier Jahren wurde der frühere Treffpunkt das erste Mal von der Stadt Greifswald zum Verkauf ausgeschrieben. Elf Investoren bewarben sich um das heruntergekommene Gebäude. Doch zu einer Vergabe kam es nicht, weil zwischendurch die Bedingungen verändert wurden.

 

Alle Bewerber haben ihr Geld für die Erarbeitung von Konzepten und die Erstellung der nötigen Unterlagen umsonst ausgeben. Die Ausschreibung des 400 Quadratmeter großen Grundstücks wurde von der Stadt auf Beschluss des Hauptausschusses im April 2015 zurückgezogen. Es wurde vor kurzem für etwa 40000 Euro neu ausgeschrieben, und zwar mit veränderten Bedingungen.

Für Torsten Heil, der sich mit einem Freund um den „Treffpunkt“ beworben hatte, sehr ärgerlich. „Wenn die Stadt den Verkauf eines Grundstücks vorschlägt und die Politik die Ausschreibung beschließt, sollten die Bedingungen klar sein und nicht im Nachhinein verändert werden“, findet er. „Immerhin kostet so eine Bewerbung Geld und das nicht wenig. Da bezahlt man schon drei- bis vierstellige Summen für ein Konzept eines Architekten.“

Die Stadt verkauft ihre Grundstücke im Sanierungsgebiet Innenstadt/Fleischervorstadt nicht nach Höchstgebot, sondern auf der Grundlage eines von der Bürgerschaft beschlossenen Kriterienkataloges. Für die Erfüllung einzelner Kriterien werden Punkte vergeben.

Der bei der ersten Ausschreibung gültige Katalog stammte von 2012 und war im April 2015 bereits in der Kritik. Städtebauliche Aspekte sollten stärker berücksichtigt werden, forderten Bürgerschaftsmitglieder. Der Hauptausschuss stornierte vor diesem Hintergrund die Ausschreibung. Im September 2015 beschloss die Bürgerschaft den neuen, überarbeiteten Kriterienkatalog. Da die Frist für die Gültigkeit des Wertgutachtens abgelaufen war, musste ein neues erstellt werden.

Oberdörfer Eckhard

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