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Trickbetrüger gibt sich als Polizist aus

Greifswald Trickbetrüger gibt sich als Polizist aus

Eine 79-jährige Greifswalderin wurde am Telefon aufgefordert, 1000 Euro in die Türkei zu überweisen.

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Trickbetrüger rufen vorwiegend Senioren an, um sie dazu zu bringen, Geld ins Ausland zu überweisen.

Quelle: Fotolia

Greifswald. „Immer dreister und raffinierter“ nennt die Polizei die Methoden von Trickbetrügern, die immer wieder versuchen, per Telefon Geld zu erbeuten. Opfer sind meist Senioren. Ihnen werden Geld- oder Autogewinne vorgegaukelt. Für die Auszahlung würden Gebühren anfallen, die ins Ausland überwiesen werden sollen.

So auch im Fall einer 79-jährigen Greifswalderin, die kürzlich am Telefon aufgefordert wurde, 1000 Euro in die Türkei zu überweisen. „Das Gespräch beendete sie sofort, aber Minuten später sah sie sich einem angeblichen Polizeianruf ausgesetzt“, berichtet Axel Falkenberg, Sprecher der Polizeiinspektion Anklam.

Ein „Kriminalhauptkommissar Fuchs“ meldete sich bei der Dame und lobte das rigorose Verhalten der Frau. Er sagte ihr, er habe das Gespräch abgehört, weil er den Tätern auf der Spur sei. „Nun müsse sie beim nächsten Anruf unbedingt auf die Bitte der Betrüger eingehen und das Geld umgehend überweisen“, teilt Falkenberg mit. „Er gab auch gleich noch einen Tipp mit, falls die Dame am Bankschalter auf misstrauische Angestellte treffe.“ Sie sollte dann sagen, das Geld sei für Bekannte, so der Vorschlag. Die Dame weigerte sich und ging stattdessen zur echten Polizei. Diese rät: Wer dubiose Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und Anzeige erstatten. Niemals Geld überweisen!

 



Kai Lachmann

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„Immer dreister und raffinierter“ nennt die Polizei die Methoden von Trickbetrügern, die per Telefon Geld erbeuten wollen. Opfer sind meist Senioren. Ihnen werden Geld- oder Autogewinne vorgegaukelt.

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