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Greifswald Tricksen bei der Post
Vorpommern Greifswald Tricksen bei der Post
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00:00 10.02.2017

Die Deutsche Post beim Porto auszutricksen – ein Greifswalder, dessen Name der OZ bekannt ist, macht sich daraus gern mal einen Sport. Wenn er Briefe innerhalb von Deutschland verschickt, setzt er die Postleitzahl in eckige Klammern – und klebt eine Marke mit gerade mal acht Cent auf den Umschlag. Vor ein paar Wochen hatte er es mit 15 Briefen getestet. Ergebnis: Nur bei zweien forderte der Zusteller Nachporto (70 Cent plus weitere 70 Cent „Einziehungsentgeld“), alle anderen Briefe gingen durch. Im Internet kursieren zig Berichte von Postnutzern, die ihre Briefe sogar mit nur vier Cent oder weniger frankieren. Man müsse die Postleitzahl in eckige Klammern setzen und unter der Briefmarke mit Datum unterschreiben, schildern sie, dann klappe es fast immer. Der Weltpostvertrag aus dem Jahr 1891 soll der Grund dafür sein.Von der Deutschen Post allerdings heißt es auf Nachfrage der OZ: Alles Humbug. Sonderregelungen für Briecke mit eckigen Klammern gibt es gar nicht. „Und der Weltpostvertrag hat damit auch nichts zu tun“, sagt Pressesprecher Alexander Edenhofer. Wenn solche Briefe trotzdem ohne Nachporto ankämen, sei es Zufall. Dann sei das fehlende Porto einfach niemandem aufgefallen.

OZ

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