Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Trotz Kostenexplosion: Stadt hält am Projekt Hansehof fest

Greifswald Trotz Kostenexplosion: Stadt hält am Projekt Hansehof fest

Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft darf weiterhin ein exklusives Wohnquartier am Hansering bauen. Das hat die Bürgerschaft am Donnerstag beschlossen. Das Bauprojekt steht in der Kritik, weil sich die Kosten mehr als verdoppelt haben.

Voriger Artikel
Lassaner Bürgerinitiative kritisiert Info-Politik
Nächster Artikel
Genehmigung für Schweinezuchtanlage: Am 8.12. verhandelt

Am Hansering zwischen Brügg- und Kuhstraße baut die WVG 96 Wohnungen für insgesamt 25 Millionen Euro.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Die Wohnungbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) wird das Wohnprojekt am Hansering zwischen Brüggstraße und Kuhstraße nun doch umsetzen. Das hat die Bürgerschaft während ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschlossen.

Zuvor hatte es massive Kritik und die Forderung nach einem Baustopp gegeben, weil sich die Kosten für den Bau von 96 Wohnungen mehr als verdoppelt haben. 25 Millionen Euro statt ursprünglich zwölf Millionen Euro soll der Bau nach Angaben von WVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit kosten. Folge: Die WVG müsste beim Erstbezug eine Kaltmiete von 12 Euro pro Quadratmeter erheben. Diese müsste innerhalb von 20 Jahren auf 17,48 Euro steigen, damit das Projekt kostendeckend ist. Weil dieser Mietpreis in Greifswald nach Adomeits Einschätzung jedoch nicht erzielt werden kann, ist weiterhin geplant, die Wohnungen für zehn Euro je Quadratmeter zu vermieten. Heißt: Die WVG will die Luxuswohnungen am Hansering mit je zwei Euro pro Quadratmeter subventionieren. Jeder Euro, der hier verwendet wird, um die Mieten von zwölf auf zehn Euro zu drücken, schmälert die Einnahmen der WVG und damit die Gewinnausschüttung an die Stadt.

Skandalös findet das Erik von Malottki. „Damit subventionieren wir die höchsten Mieten in Greifswald, statt bezahlbaren Wohnraum für jene zu schaffen, die nicht so viel Geld haben“, moniert der SPD-Politiker. Das Geld werde an anderer Stelle dringend gebraucht, beispielsweise um günstige Wohnungen im neuen Wohngebiet an der Hafenstraße zu schaffen.

SPD und Grüne lehnten den Weiterbau auf. Dafür stimmten CDU, Linke und Bürgerliste.

Katharina Degrassi

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Lohme
So sehen die Zukunftspläne für das ehemalige Rügenradio-Gelände in Lohme aus. Ersten Projektskizzen zufolge sollen ein rundes Wellness-Hotel, schmucke Villen und eine Fereinhaussiedlung gebaut werden.

Gemeindevertreter in Lohme nehmen Vorlage zum Bürgerentscheid zu 500-Betten-Projekt auf dem Rügenradio-Gelände zum zweiten Mal von der Tagesordnung.

mehr
Mehr aus Greifswald
Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Themenseite Wendelstein 7-X In der Fusionsanlage des Max-Planck-Instituts in Greifswald wird erforscht, ob sich die Kernfusion zur Energiegewinnung eignet. Hier finden Sie Artikel, Videos und viele weitere Informationen zum Thema.
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist