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Üben im Chemikalien-Schutzanzug

Greifswald Üben im Chemikalien-Schutzanzug

Zweiwöchige Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr / Kooperation mit der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz

Greifswald. In ihren blauen Chemikalien-Schutzanzügen samt Atemschutzgerät muten die Feuerwehrmänner ein wenig wie Außerirdische an – die Bewegungen langsam, die Verständigung schwierig. In dem luftdicht verschlossenen Anzug, der weder Säure noch Radioaktivität durchlässt, rinnt den Männern nur so der Schweiß. Und doch müssen sie voll konzentriert eine wichtige Aufgabe lösen: Aus einem Gefahrgutbehälter rinnt eine schnell entzündliche Flüssigkeit und gefährdet die Umwelt. Gefahr ist in Verzug, das Leck muss schnell gefunden und abgedichtet werden.

Dabei müssen die Feuerwehrleute aufpassen, dass sie sich nicht selbst kontaminieren ...

Das gestrige Szenario ist Bestandteil eines zweiwöchigen ABC-Lehrgangs, der von der Greifswalder Berufsfeuerwehr für andere Wehren durchgeführt wird. Denn Feuerwehren in MV müssen nicht nur für die Brandbekämpfung und die technische Hilfe bei Verkehrsunfällen ausgebildet sein, sondern auch für Unglücke mit Gefahrstoffen. Ausgebildet werden zwölf Mitglieder freiwilliger Feuerwehren, darunter aus Greifswald, Jarmen und Rostock. Die Ausbildung wurde von der Greifswalder Berufsfeuerwehr in enger Kooperation mit der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz erarbeitet.

Die Teilnehmer des Lehrgangs erfahren, wie sie Gefahrstoffbehälter abdichten, Chemikalien umpumpen, eine Dekontaminationsstrecke aufbauen und die entsprechenden Spezialpumpen und Messgeräte bedienen.

Insgesamt drei Übungen mit gefährlichen radioaktiven und chemischen Stoffen müssen sie bewältigen. Heute endet der Lehrgang mit einem Test.

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