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Über 400 junge Leute feiern das Ende der Kinderzeit

Greifswald Über 400 junge Leute feiern das Ende der Kinderzeit

Pfingsten finden in Greifswald noch einmal Jugendweiheveranstaltungen statt / In der Marienkirche und Gotteshäusern auf dem Lande wird gleichzeitig konfirmiert

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362 Schüler aus Greifswald und Umgebung feiern in diesem Jahr ihre Jugendweihe.

Quelle: Foto Peters

Greifswald. Morgen lädt der Kinder- und Ferienverein zu den beiden letzten von insgesamt sechs Jugendweiheveranstaltungen ins Theater ein. Die Festreden hält wie in der Vergangenheit der Theaterpädagoge Jan Holten.

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Pfingsten finden in Greifswald noch einmal Jugendweiheveranstaltungen statt / In der Marienkirche und Gotteshäusern auf dem Lande wird gleichzeitig konfirmiert

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Die 362 jungen Leute besuchen Schulen in Greifswald, Neuenkirchen, Lubmin und Gützkow, informiert Geschäftsführer Marian Kummerow. Er übernahm vor fünf Jahren den Staffelstab von Rudi Duschek. Im Vorfeld der Feiern unterbreite der Verein seine Angebote den Elternvertretungen, erläutert Kummerow. Seit November vorigen Jahres konnten die Schüler insgesamt 60 Veranstaltungsangebote auf freiwilliger Basis nutzen. „Da geht es beispielsweise um Berufsorientierung“, berichtet der Geschäftsführer. „Die Schüler konnten unter anderem Hanseyachts, Pflegeeinrichtungen und das Max-Planck-Institut besuchen.“ Eine Theaterpädagogin biete den Schülern die Suche nach sich selbst als Kurs an. Besonders beliebt sei immer die Visite im Amtsgericht. Auch der Besuch der Unfallchirurgie sei sehr gut angekommen. „Damit soll Risikobewusstsein geschult werden“, so Kummerow. Traditionell führe eine Fahrt zum ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück. „Renner“ seien auch Tanz- und Benimmkurse.

Von den Eltern gebe es sehr viel Lob, berichtet Marian Kummerow. Die jungen Leute seien sehr diszipliniert, kreativ und neugierig auf das Leben, schätzt er ein. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wie festlich und modern gekleidet die Kinder zu den Jugendweihen kommen“, freut sich Kummerow auf morgen. „Darauf legen auch die Eltern Wert. Die Jugendlichen genießen es, einmal im Mittelpunkt zu stehen.“ Vor acht bis zehn Jahren habe es in Sache Mode eine „Dürreperiode“ gegeben, aber die sei mittlerweile überwunden.

Auch die Konfirmanden werden morgen festlich gekleidet in die Marienkirche einziehen. 36 junge Leute gehören allen evangelischen Gemeinden der Stadt an, sechs aus anderen Kirchengemeinden kommen hinzu. Im Umland finden 24 Konfirmationen statt, mit neun Teilnehmern hat Gützkow die meisten. Kleider und Anzüge mit und ohne Weste sind auch bei Konfirmanden beliebt. „Ich habe leider noch keinen Friseur gefunden“, bedauert Mirjam Hertenstein. „Zur Not hilft mir eine Freundin.“ Sie wird ein blaues Kleid tragen.

Die Konfirmanden hätten sich eineinhalb Jahre lang Gedanken darüber gemacht, was ihnen wichtig sei, erzählt Pastorin Ulrike Streckenbach. Da gehe es auch um den Glauben, um Gott, um die Kirche. „Sie waren sehr ernsthaft bei der Sache“, sagt sie. „Wenn ich die jungen Leute erlebe, ist mir um die Zukunft nicht bange.“ Davon, was den Christen wichtig ist, legen die Konfirmationssprüche Zeugnis ab.

Man kann sie an der hölzernen Bauwand rechts des Eingangs von St. Marien nachlesen. Die Idee zu dieser Premiere hatten Eltern.

„Meine Mutter hat mir zur Auswahl des Spruches ein Heft gegeben“, erzählt Elisabeth Schneider. Entschieden hat sie sich für „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz.“ Oskar Dobroczek surfte auf der Internetseite konfispruch.de. Er besuchte zwar einen evangelischen Kindergarten, die Martinschule und die Christenlehre, wurde aber erst vor einem Monat getauft. „Meine Eltern wollten, dass ich das selbst entscheide.“ Um die Baustelle Kirche freundlicher zu gestalten, haben die Kinder außerdem links vom Eingang ein Graffito gestaltet.

Die Themen, die im Konfirmandenunterricht behandelt wurden, seien gut gewesen, sagt Max Vogt. „Wir haben etwas fürs Leben mitgenommen.“ Besonders schön seien auch die Fahrten nach Bornholm und Wittenberg gewesen.

In Kirchen finden 66 Konfirmationen statt

362Schüler aus Greifswald, Neuenkirchen, Gützkow und Lubmin feiern 2016 Jugendweihe.

36Greifswalder entschieden sich für die Konfirmation. Weitere sechs Schüler mit Wohnsitz im Umland, darunter ein Gützkower, feiern ebenfalls in der Marienkirche. 9Konfirmanden haben in Gützkow am Sonntag ihren großen Tag.

8junge Leute werden heute aus der Gemeinde Züssow-Ranzin-Zarnekow konfirmiert. Zwei sind es in Wusterhusen-Lubmin, ein Mädchen in Katzow-Neu Boltenhagen. In den Kirchengemeinden Weitenhagen sowie Groß Kiesow finden in diesem Jahr keine Konfirmationen statt. In der Gemeinde Kemnitz-Hanshagen wird in diesem Jahr mit vier Konfirmanden gefeiert. Dersekow-Levenhagen-Görmin hat dieses Jahr keine Konfirmation.

Eckhard Oberdörfer

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