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Umschlag im Industriehafen Lubmin steigend

Gute Jahresbilanz 2017: Umschlag im Industriehafen Lubmin steigend

Die fünf jeweils 150 Meter langen Liegeplätze werden nicht nur von Projektschiffen gebraucht. Immer häufiger machen auch Schiffe, die Raps bringen und Holz laden.

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Im Industriehafen Lubmin werden seit vergangenem Jahr auch Holzhackschnitzel umgeschlagen.

Quelle: Meerkatz, Cornelia

Lubmin. Der Industriehafen Lubmin kann für das zurückliegende Jahr eine positive Bilanz ziehen. Anja Wolfgram, Projektleiterin des Zweckverbandes Energie- und Technologiestandort Freesendorf, zu dem der Hafen gehört, spricht davon, dass zunehmend mehr Güter in Lubmin umgeschlagen werden. Zu diesen Gütern zählen neben Raps für Lubmin Oils auch der verarbeitete Rapsschrot, Stammholz und Holzhackschnitzel sowie beim Kranbauer Liebherr gefertigte Stahlbauteile. Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr 185 000 Tonnen umgeschlagen.

Großprojekte sorgen für Nachfrage

Dass die fünf Liegeplätze mit jeweils 150 Meter Liegefläche immer belegt sind, sei vor allem den Großprojekten geschuldet, sagt die Projektleiterin. Dazu gehören Nord Stream und 50Hertz. Auch auf diesem Gebiet rechnen die Hafen-Verantwortlichen damit, dass in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Liegeplätzen steigen wird. Das dritte Standbein des Industriehafens Lubmin sind Lagerflächen, die angemietet werden können und wo nach Aussage von Projektleiterin Anja Wolfgram zunehmende Nachfrage zu verzeichnen ist.

Rohrbrücke in Planung

Um noch effizienter zu arbeiten, seien außerdem wichtige Projekte in Arbeit, erklärt Axel Voigt, der Vorsitzende des Zweckverbandes und Bürgermeister der Gemeinde Lubmin. Im „Es ist vorgesehen, im Rahmen des B-Planes 1, für den der Zweckverband Träger ist, in den nächsten Jahren eine Rohrbrücke zusammen mit den Deutschen Ölwerken Lubmin zu errichten“, so Vogt. Dann könne die Ladung direkt vom Schiff ins Werk gepumpt werden. Das Umladen und der Transportweg zu Land entfalle.

Cornelia Meerkatz

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