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Unbedingt erledigen: Die ultimative To-Do-List für Erstis

Greifswald Unbedingt erledigen: Die ultimative To-Do-List für Erstis

Das Wintersemester 2017/18 hat begonnen. Die Uni rechnet mit 2000 neuen Studenten. Du bist einer von Ihnen? Dann findest du hier den Überblick über die Dinge, die du jetzt unbedingt erledigen musst.

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Die Erstiwoche startet in Greifswald am 9. Oktober. Stella Hoppe freut sich schon.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Unbedingt teilnehmen: Asta veranstaltet Ersti-Woche

Das Rundum-Paket für den Start in Greifswald bietet ab Montag die vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) organisierte Ersti-Woche. „Die Begrüßung auf dem Berthold-Beitz-Platz sollte man sich nicht entgehen lassen“, sagt Florian Mehs, kommissarischer Vorsitzender des Asta. Dort gibt es die Ersti-Beutel, befüllt unter anderem mit Infomaterial, Gutscheinheften, Süßigkeiten und regenfesten Fahrradsattelbezügen. Aber auch Kontakte zu Tutoren, Fachschaftsräten und neuen Leuten. Wichtig: „Die Studierenden sollen unbedingt ihre Immatrikulationsbescheinigung mitbringen, damit sie zum richtigen Fachschaftsrat finden“, empfiehlt Mehs. Und die Asta-Referentin für Veranstaltungen, Marianna Piruzyan, macht deutlich, dass neue Freunde an erster Stelle stehen sollten. „In der Ersti-Woche lernt man die meisten neuen Leute kennen.“

Der Asta besteht aus 16 Referaten und ist Ansprechpartner für Fragen rund ums Studium. Kopieren und Drucken können Studenten im Büro in der Friedrich-Loeffler-Straße. Damit die Hausarbeiten rechtzeitig abgegeben werden, sollte man dringlichst die Fristen für die Prüfungsanmeldungen beachten, betont Florian Mehs. Die jeweiligen Fachschaftsräte seien bei Fragen dazu die richtigen Berater.

Unbedingt dranbleiben: Eine Wohnung finden Der Wohnungsmarkt in Greifswald sei immer noch überhitzt, sagt Cornelia Wolf-Körnert, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Greifswald. Die Mieten seien in der Vergangenheit kontinuierlich gestiegen. Zum neuen Wintersemester seien alle Zimmer in den Wohnheimen vergeben. Dennoch stehen einige Bewerber ohne Bleibe da. „Wir raten, immer wieder nachzufragen und sich zu bewerben“, sagt sie. Alternativen sind private Anbieter oder eine Wohnungsgemeinschaft, die man zum Beispiel auf Internetbörsen findet. Oder am Montag, wenn der Asta eine Notfall-Wohnraumbörse in seinen Büros in der Friedrich-Loeffler-Straße veranstaltet. Wer mit wenig Geld wirtschaften muss, sollte sich eine WG suchen. Im Vergleich zu einer Singlewohnung sei die Miete pro Quadratmeter um elf Prozent günstiger – statt 9,10 Euro werden pro Quadratmeter im Schnitt 8,10 Euro fällig, ermittelte der Onlineanbieter immowelt.de.

Unbedingt ummelden: Neuer Hauptwohnsitz Greifswald

Von einer Ummeldung profitieren nicht nur die Stadt und die Universität, sondern auch die Studenten. Wieso das? Umgemeldete Studenten bekommen 100 Euro Umzugshilfe, den Kultur- und Sozialpass (KuS), mit dem es Rabatte bei jeder Busfahrt gibt, und ein Heft mit Gutscheinen, unter anderem für die Mensa. Nicht zu vergessen: Wer Greifswalder ist, kann stärker in der Politik mitreden: Als Wähler und Gewählter bei Kommunal- und Regionalwahlen oder bei Volksabstimmungen. Die Universität erhält vom Land die Wohnsitzprämie. Die wird gezahlt, wenn in einem Institut mehr als die Hälfte der neuen Studenten aus anderen Bundesländern ihren Hauptwohnsitz in Greifswald oder der Umgebung anmeldet. Für jeden Studenten über der 50-Prozent-Marke fließen 1000 Euro an die Uni. 2016 gab es auf diesem Wege nicht zu verachtende 653.000 Euro. 60 Prozent der Studenten, die aus anderen Bundesländern kamen, hatten sich umgemeldet, teilt die Pressestelle der Universität mit. 435 000 Euro waren es 2015, im Jahr davor 374.000. Die Stadt bekommt Mittel aus dem Länderfinanzausgleich – je mehr Einwohner, desto mehr Mittel. Zuständig für Ummeldungen ist das Einwohnermeldeamt im Stadthaus am Markt. Dafür braucht man den Personalausweis oder Reisepass und die Wohnungsgeberbestätigung, die der Vermieter aushändigt. Vom 9. bis zum 20. Oktober hat das Stadthaus Sonderöffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, Dienstag von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Also los!

Unbedingt nachfragen: Was tun bei Problemen?

Bei Fragen zur Studiumsfinanzierung steht die Sozialberatung des Studierendenwerks bereit. Dort werden auch kurzfristig zinslose Darlehen in finanziellen Notsituationen bewilligt. Ein vorheriger Termin sei nicht nötig, sagt Cornelia Wolf-Körnert. Alle Fragen zum Bafög beantwortet das Bafög-Amt. Die Büros sind in der Mensa am Schießwall. Wer vom Studium überfordert ist oder wem der Alltag als Last erscheint, findet ebenfalls Hilfe beim Studierendenwerk. „Bei persönlichen oder psychischen Problemen sind die Sozialberatung und die Psychologische Beratung in der Mensa am Wall eine bewährte Anlaufstelle“, empfiehlt Cornelia Wolf-Körnert.

Unbedingt ausprobieren: Hier kann man sich engagieren

Wer sich ehrenamtlich einbringen möchte, sollte die Ersti-Woche und vor allem den Markt der Möglichkeiten nutzen, um verschiedene Initiativen kennenzulernen (siehe Infokasten). Von politischen Hochschulgruppen über Unicef bis hin zum Leo Club gibt es in Greifswald zahlreiche Vereine und Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen.

Katharina Degrassi

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