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Greifswald Und plötzlich ist der Wall gesperrt
Vorpommern Greifswald Und plötzlich ist der Wall gesperrt
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00:02 12.07.2018
Der Zugang zur Rubenowbrücke ist gesperrt. An dieser Stelle geht es nicht mehr über den Wall. Quelle: Foto: Privat

Da staunten Passanten am Montag auf dem Weg von der Fleischerstraße zum Bahnhof auf dem Wall. Ab der Rubenowbrücke ist der Wall von der Lutherstraße voll gesperrt. Aus Richtung Bahnhof fehlte die Beschilderung. „Keiner hat etwas davon gewusst“, sagt ein Bürger.

„Die Anwohner wurden mittels Handzetteleinwurf am 5. Juli informiert“, widerspricht Bärbel Lenuck, Mitarbeiterin der städtischen Pressestelle. Der Zugang zu den Gebäuden sei fußläufig gesichert.

Weitere mögliche Einschränkungen würden mit den Betroffenen besprochen. „Voraussichtlich bleibt der Wallabschnitt von der Rubenow- zur Lutherstraße mehrere Monate gesperrt“, informiert Lenuck. „Die vorhandene Beschilderung zur Umleitung von Fußgängern und Radfahrern wird kurzfristig nachgebessert.“

Anwohner schlagen vor, dass die Firma, die die Brücke saniert, den Zugang aus Richtung Bahnhof nutzt, und die Straßenbauer von der anderen Seite arbeiten. Damit wäre das Passieren des Walls von beiden Seiten möglich, glauben sie. Geht nicht, sagt die Stadt, die Baustelle sei zu komplex. Eine sichere Führung für Fußgänger sei nicht möglich. Insgesamt kämen die Arbeiten in der Martin-Luther-Straße gut voran. Die Arbeiten für den ersten Abschnitt stünden vor dem Abschluss. Etwas verzögert hätten sich die Arbeiten an der Brücke über den Stadtgraben. Seit Wochen ruhte hier die Arbeit.

Die Planung für die Brücke habe noch einmal überarbeitet werden müssen, weil die vorhandenen Unterlagen nicht mit der Realität übereinstimmten, begründet Bärbel Lenuck. Ferner mussten eine Fernwärmeleitung verlegt und Termine mit den nachfolgenden Baufirmen neu vereinbart werden. Unter anderem werden nun das Gewölbe der Brücke neu abgedichtet und Schutzbeton aufgebracht.

eob

OZ

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