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Greifswald Uni erteilt Auftrag für Sanierung
Vorpommern Greifswald Uni erteilt Auftrag für Sanierung
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00:00 10.05.2016

Der erste Schritt zur Sanierung der historischen Gewächshäuser der Universität ist getan. Sie sind seit 2014 wegen statischer Probleme für Besucher gesperrt.

Die Universität hat dem Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) den Auftrag zur Planung erteilt. Darüber informierte BBL-Sprecher Christian Hoffmann auf Nachfrage der OZ. Die letzten Schätzungen gehen von etwa 3,7 Millionen Euro für die Sanierung der in Norddeutschland einmaligen Glashäuser aus.

Bis die Bauleute anrücken, vergehe aber noch Zeit, erläutert Hoffmann. Jetzt werde die sogenannte Entwurfsplanung Bau erarbeitet. Hoffmann geht davon aus, dass diese 2016 vorliegt. Inklusive ist eine exakte Schätzung der Kosten. Anschließend müssen die Uni, das Finanzministerium und das Bildungsministerium das Einvernehmen zu diesen Unterlagen herstellen. Erst danach können Ausschreibungen von Leistungen erfolgen. Vor 2017 wohl ist nicht mit dem Beginn der Arbeiten zu rechnen.

Das Geld ist beisammen, betont Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) gegenüber der OZ. Mit der Zielvereinbarung des Landes und der Universität für die Jahre bis 2020 sei die Finanzierung aus seiner Sicht klar. Darin hatte sich Schwerin verpflichtet, das noch fehlende Geld zu überweisen. Mit Stand 4. April waren das etwa zwei Millionen Euro. Der Bund hatte bereits 1,4 Millionen bewilligt, und die Hochschule als Eigentümer 350000 Euro zugesagt. 40000 Euro kamen bisher durch Spenden und Aktionen der Studenten zusammen. Die Uni verpflichtete sich, durch eigene Anstrengungen ihren Anteil möglichst zu erhöhen. „Wir haben eine Zusage für 36000 Euro von einer Stiftung“, freut sich Gartendirektor Martin Schnittler über den jüngsten Erfolg. Sein Ziel ist die Rekonstruktion der Gewächshäuser in den Formen wie sie Ende des 19. Jahrhunderts bei der Fertigstellung aussahen.

Von eob

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