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Unimedizin Greifswald weitet Telemedizin nach Teterow und Anklam aus

Greifswald Unimedizin Greifswald weitet Telemedizin nach Teterow und Anklam aus

Neurologen der Greifswalder Uniklinik werden künftig per Telemedizin auch Patienten aus Teterow und Anklam untersuchen.

Greifswald. Neurologen der Greifswalder Uniklinik werden künftig per Telemedizin auch Patienten aus Teterow und Anklam untersuchen. Das Krankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes in Teterow und eine Hausarztpraxis in Anklam werden Teil eines Pilotprojekts, das die Unimedizin bereits seit 2015 mit dem Sana-Krankenhaus in Bergen verbindet. Dort haben die Greifswalder nach Angaben der Uniklinik schon rund 450 Patienten aus der Ferne beraten.

Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 90 000 Euro. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) übergab gestern im Uni-Klinikum einen Förderbescheid. „Das ist ein innovativer, patientenorientierter Ansatz für die bessere Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen“, sagte Glawe. Der Direktor der Klinik für Neurologie, Christof Kessler, sagte, die Technologie solle helfen, „Lücken in der fachärztlichen Versorgung in unserem Land zu schließen.“

Die Technik soll sowohl bei akuten Fällen benutzt werden, um einschätzen zu können, ob die Patienten sofort nach Greifswald verlegt werden müssen. Sie soll aber auch für die Beratung dienen, bei denen die Experten Ratschläge etwa an chronisch Kranke geben oder in Diagnosen miteinbezogen werden. Bei einer Vorführung der Technik erfuhr Harry Glawe aber auch, dass es noch Probleme mit der Technik gibt. Eine Greifswalder Oberärztin berichtete, sie müsse bei nächtlichen Notfällen zunächst in die Uniklink fahren, anstatt sich direkt von zu Hause nach Bergen zuzuschalten, da es bei ihr kein schnelles Internet gebe. Unzureichende Bandbreite sei eines der Hauptprobleme beim Ausbau der Telemedizin.

OZ

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