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Greifswald Unimedizin: Konsolidierung hat begonnen
Vorpommern Greifswald Unimedizin: Konsolidierung hat begonnen
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08:06 21.09.2016
Viele Mitarbeiter kamen am Montag in den Hörsaal Süd, um über das Konsolidierungskonzept zu erfahren. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Der Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald hat am Dienstag auf einer Mitarbeiterversammlung sein Sanierungskonzept für den mit über 4000 Beschäftigten größten Arbeitgeber Vorpommerns vorgestellt. Im Konsolidierungsprozess wird in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat in erster Linie auf das Wissen und Können der Mitarbeiter gesetzt und keine externe Beratungsfirma in Anspruch genommen. Ineffiziente Kostenstrukturen würden überarbeitet, aber auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet, betonte der Kaufmännische Vorstand Marie le Claire.

Das Konzept wurde nötig, da die Unimedizin als Maximalversorger in den zurückliegenden beiden Jahren tief in die roten Zahlen gerutscht war. 2015 betrug das Defizit 14,3 Millionen Euro. Ursachen sind rückläufige Erlöse aus Krankenhausleistungen, gestiegene Personalkosten, zu hohe Aufwendungen beim medizinischen Bedarf sowie eine nicht adäquate Honorierung von ambulanten Leistungen, aber auch Managementfehler. Ohne Gegenmaßnahmen würde das Defizit weiter steigen. 

Es wurden 13 Projektgruppen gebildet, die Koordination erfolgt fächerübergreifend über ein Projektbüro. Die 13 Arbeitsgruppen befassen sich mit der Optimierung verschiedener Bereiche der Unimedizin. Dazu gehören die Erschließung von Ressourcen bei der Bettennutzung, den Erlösen, den Ambulanzen, dem Ärztlichen Dienst, in der Verwaltung, beim Medizinischen Sachbedarf sowie in Funktionsbereichen, wie Labore und Medizintechnik. Auch Logistik, Flächennutzung, Forschung und Lehre werden genau unter die Lupe genommen. Vom Pflegedienst hat sich die Unimedizin bereits getrennt.

Cornelia Meerkatz

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