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Unterricht am alten Schloss

Schulnavigator Teil 1: Die OZ stellt alle weiterführenden Schulen in Greifswald und Umgebung vor Unterricht am alten Schloss

Das Gymnasium in Gützkow bietet moderne technische Ausstattung und eine familiäre Atmosphäre

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Hier geht es familiär zu: Til Salewski, Schulleiter Ulf Uhlig, Thorge Klawitter, Anne-Christin Raap, Leah Rieger und Lehrerin Anne-Gret Tiedemann (.l.) vor dem alten Schloss in Gützkow. Fotos (5): Peter Binder

Gützkow. Schule in einer malerischen Atmosphäre, mit einem alten Schloss am Hang, dem Parkteich in Gehweite. Dieses Bild eröffnet sich Besuchern am Schlossgymnasium Gützkow. Momentan lernen hier 370 Schüler in 16 Klassen. Zwischen 18 und 28 Schüler sind in einer Klasse. Das Schloss wurde 1797 fertiggestellt, 1994 ergänzt durch einen Neubau, 1996 kamen die eigene Turnhalle und 1999 ein Fachraumgebäude hinzu.

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Das Gymnasium in Gützkow bietet moderne technische Ausstattung und eine familiäre Atmosphäre

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Folgende Schulen stellt die OZ in den kommenden Wochen vor: Arndt-, Friedrich-, Fischer-, Martin-, Waldorf-, Montessorischule, Jahn-, Humboldt-, Ostseegymnasium, Schlossgymnasium Gützkow, Regionale Schulen in Gützkow, Lubmin und Neuenkirchen

Förderangebote: Sprachexzellenz

In der gebundenen Ganztagsschule ist die Teilnahme an Angeboten außerhalb des Unterrichts Pflicht. Schüler können im zweisprachigen Unterricht (ein Fach wird in einer Fremdsprache unterrichtet) das CertiLingua erwerben oder Angebote in den Naturwissenschaften nutzen. Zudem können unter Aufsicht Hausaufgaben erledigt oder Förderangebote genutzt werden.

Freizeitangebote: Sport und Musik

Das Schlossgymnasium bietet Schülern ein Sportprogramm mit Leichathletik, Volleyball und Fußball. Dazu steht eine eigene Sportanlage zur Verfügung. Die Teilnahme am Schulchor ist ab der 9. Klasse möglich. Die Musikschule Wolgast gibt zudem Musikunterricht für die (momentan) sechsköpfige Schülerband. Die Schulsozialarbeiterin bietet eine Ausbildung zum Konfliktschlichter an.

Essen: Mittag kommt aus Züssow

Die Schule hat einen Kooperationsvertrag mit dem Pflegeheim Züssow. Deren Cateringservice liefert täglich das Angebot an warmen Mahlzeiten. Die Schüler erwerben Essensmarken (für 2,70 Euro). Es gibt kein vegetarisches Angebot. Alternativ können die Schüler das Gelände mit einem Schulpass verlassen und im nahe gelegenen Supermarkt oder der Imbissbude etwas kaufen.

Lehrer: Regelmäßige Sprechstunden

Den Schülern stehen jeden Tag feste Sprechzeiten mit den Lehrern zur Verfügung. Zudem wird Nachhilfeunterricht angeboten. Die Lehrer bilden sich weiter, sowohl in den Fachkompetenzen als auch in technischen Fragen. Das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ-MV) bietet Fortbildungen an.Thematische Lehrerkonferenzen werden veranstaltet.

Ausstattung: 2017 startet Sanierung

Das Hauptgebäude sowie der Informatikfachraum werden im kommenden Jahr saniert. Danach soll die Sportanlage folgen. Fachräume stehen für den Fremdsprachenunterricht sowie für Mathematik, Biologie und Chemie zur Verfügung. Jedes Klassenzimmer ist mit einem Beamer ausgestattet und 10 von 16 Klassenzimmern haben eine drahtlose Internetverbindung.

„Wir sind eine der Schulen mit der modernsten Ausstattung im Land“, sagt Frank Opolka, Lehrer für Geografie, Informatik und Mathematik. Die 7. Klassen sind seit 2015 die sogenannten iPad-Klassen, in denen jeder Schüler einen mobilen Computer nutzt. „Wir wollen die Chancen der modernen Technik wahrnehmen“, sagt Schulleiter Ulf Uhlig. Im Unterricht werden die iPads zur Recherche, Präsentation und zum Anschauen von Lernvideos genutzt. Im Mathematikunterricht können Ergebnisse einer Aufgabe direkt hochgeladen und verglichen werden. „Der Unterricht wird durch die iPads sehr stark erleichtert“, ist Valentin Jacobshagen, Klassensprecher der 8a überzeugt. Schüler können die richtige Aussprache von Englischvokabeln dank iPad üben, können ihre Hausaufgabenergebnisse per E-Mail an den Lehrer schicken oder auch mal eine Frage stellen. Lehrer Opolka betont, dass die iPads ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts sind, aber nur als Ergänzung zu klassischen Lehrmethoden zu sehen sind. „Weil nicht alle Lehrer im Alltag diese Geräte nutzen, kann die Integration eine Herausforderung sein. Allerdings lernen wir jeden Tag voneinander“, sagt er. Um Missbrauch zu verhindern, soll eine App dafür sorgen, dass Schüler nicht im Internet surfen können, ausgenommen auf den unterrichtsrelevanten Seiten. Damit nicht nur die iPad-Klassen von der modernen Technik profitieren, dürfen alle Schüler Smartphones für die Recherche verwenden. Jeder hat einen kostenfreien Zugang zum Schul-Wlan. Die Schule verfügt über 20 eigene iPads, die ausgeliehen werden können.

Elternvertreterin Manuela Denz (42), die ein Kind in der 10. Klasse am Gymnasium hat, lobt zudem die effizienten Probemlösungen. „Ausfallstunden gehen an die Substanz der Lehrer, allerdings werden Fehlstunden gewissenhaft vertreten“, sagt sie. Stolz ist das Gymnasium auf das breit gefächerte Sprachprogramm. Englisch, Latein, Russisch, Französisch und Spanisch werden unterrichtet. „Das CertiLingua-Zertifikat ist sehr beliebt, weil es beim Studium hilfreich sein kann“, meint Leah Rieger aus der 11. Klasse. Dieses Zertifikat soll den Schülern ein Studium oder einen Beruf im Ausland ermöglichen. Schüler müssen dafür sehr gute Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen haben.Kontakte zu Partnerschulen in Polen, Frankreich und Schweden werden durch einen jährlichen Schüleraustausch in der 11. Klasse gefördert.

Schulleiter Uhlig lobt auch die Fördermöglichkeiten seines Gymnasiums. Schüler können „Lernpatenschaften“ übernehmen, bei denen Ältere Jüngeren helfen – im Höchstfall drei Schülern.

Für 2017 steht eine Komplettsanierung des Schlosses an. Nach der Bauphase finden Schüler neben modernster Technik auch ein ihr optisch ebenbürtiges Gebäude vor.

Christopher Gottschalk

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