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Verschüttetes Bier war Anlass für Schlägerei

Anklam Verschüttetes Bier war Anlass für Schlägerei

Zwei Angeklagte sind kürzlich im Anklamer Amtsgericht mit einer Geldstrafe von 300 Euro davongekommen. Sie mussten sich unter anderem wegen Körperverletzung verantworten.

Anklam. Zwei Angeklagte sind kürzlich im Anklamer Amtsgericht mit einer Geldstrafe von 300 Euro davongekommen. Sie mussten sich unter anderem wegen Körperverletzung verantworten. Das Geschehen ereignete sich am 11. März gegen 2.30 Uhr im Anklamer „Club“. Ein 28 Jahre alter Maler und Lackierer verschüttet aus Versehen das Bier eines 26-jährigen Mannes und wird ins Gesicht geschlagen. Ordner setzen den Schläger vor die Tür. Der will aber nur mit seiner Jacke gehen. Zurück in die Disco konnte er jedoch nicht. „Da wurde ich ungeduldig und habe vermutlich zu hart gegen die Glasscheibe geschlagen, die zersprang und mich an der Hand verletzte. Ich blutete stark“, berichtete er dem Richter, vor dem er sich wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung verantworten musste. Dann sei plötzlich die Tür aufgegangen und in Begleitung eines anderen Gastes sei der 28-Jährige herausgekommen, der aber sogleich von unbekannten Personen zu Boden gebracht wurde. Vermutlich wollte er eine weitere Schlägerei anzetteln. Einen der unbekannten Angreifer erkannte er auf der Anklagebank wieder. Auch ihm wurde Körperverletzung vorgeworfen. Richter, Staatsanwalt und die Verteidiger hatten es aufgrund sich zum Teil widersprechender Aussagen nicht leicht. Positiv war, dass sich der 26-Jährige vor der Verhandlung bei dem Maler und Lackierer entschuldigt und die Glasscheibe ersetzt hatte. Der Richter beschloss mit Zustimmung der Beteiligten das Verfahren einzustellen, wenn binnen fünf Monaten die beiden Angeklagten je 300 Euro zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung entrichten.

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Till Treu

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