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Greifswald Verstärkte Jagd auf Schwarzkittel
Vorpommern Greifswald Verstärkte Jagd auf Schwarzkittel
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10:00 10.11.2017
Auf den anstehenden Drückjagden sollen wegen des hohen Bestandes und der Gefahr der Übertragung der afrikanischen Schweinepest viele Wildschweine erlegt werden. Quelle: Meerkatz, Cornelia
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Greifswald/Insel Usedom/Stralsund/Grimmen/Insel Rügen/Ribnitz-Damgarten

Schwarzwild ist schlau, schnell und die Wildart mit der höchsten Reproduktionsrate. 300 bis 400 Prozent sind keine Seltenheit. Denn schon die im Frühjahr geborenen Frischlinge können im Herbst zum ersten Mal Nachwuchs bekommen. Auf Usedom und Rügen hat die Population genau wie auf dem Festland stark zugenommen, obwohl sich die Forstämter genau wie die Jägerschaft sehr um Eindämmung bemühen. Stark überhöhte Wildschweinbestände sorgen in allen vorpommerschen Landkreisen für Probleme. „Die Schwarzkittel richten in landwirtschaftlichen Kulturen Schaden an, höhlen Deiche aus und gelten als potenzielle Überträger der Schweinepest. Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Polen und Osteuropa weiter auf dem Vormarsch ist, gebietet es, geeignete Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Achim Froitzheim, Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Der hat, unterstützt von Fachleuten, Empfehlungen für Jäger erarbeitet. Ziele des gemeinsamen Vorgehens sind die nachhaltige Reduzierung der Schwarzwildbestände und die Sensibilisierung der Jägerschaft für die Notwendigkeit, wesentlich mehr Frischlinge auch unter 20 Kilogramm Gewicht sowie nichtführende Bachen zu erlegen. 

Überall in den vorpommerschen Forstämtern werden deshalb zu den bereits geplanten Drückjagden weitere im Januar angesetzt.Besonders Frischlinge werden scharf bejagt. Das Landwirtschaftsministerium hat bei erfolgreichem Abschuss der Unter-25-kg-Frischlinge eine Prämie von 25 Euro pro Stück ausgelobt.

Cornelia Meerkatz

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