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Greifswald Viel Wohlwollen, aber noch kein Happy End für die Rosa-WG
Vorpommern Greifswald Viel Wohlwollen, aber noch kein Happy End für die Rosa-WG
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00:01 03.08.2016

Ob es den populären Elektroclub Rosa-WG künftig wieder auf dem Gelände der KAW-Hallen am Bahnhof geben wird, ist noch nicht klar. Wenn es nach Investor Jürgen Sallier geht, dann steht dem allerdings nichts im Wege. Trotzdem müssen noch ein paar Steine aus dem Weg geräumt werden.

Paul Zehner, Robin Sieg und Murat Demirkaya vom Verein Rosa-WG bastelten im Frühjahr eine mobile Mini-Disco. Quelle: kl

Der Hintergrund: Investor Jürgen Sallier errichtet derzeit ein Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße. Darum musste die Rosa-WG schließen. Zunächst hieß es für immer. Aber dann wurde im November 2014 eine Einigung verkündet (die OZ berichtete). In einem Haus im hinteren Bereich des KAW-Hallengeländes darf die Rosa-WG Flächen nutzen. Allerdings funktioniert die damals beschlossene Konstruktion nicht: Das Studentenwerk sollte die 190 Quadratmeter große Fläche mieten und an die Rosa-WG weitervermieten.

Denn der Elektroclub sei kein Studentenclub im eigentlichen Sinne, sondern eine private Organisation, erläutert Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD). Sein Ministerium übt die Rechtsaufsicht über das Studentenwerk aus. Die Rosa-WG sei ein löbliches Engagement der Studenten, betont indes Brodkorb. Aber es sei nicht zulässig, das Risiko einer privaten Vermietung auf die Beitragszahler abzuwälzen. Beitragszahler fürs Studentenwerk als vorgesehener Mieter sind laut Gesetz alle immatrikulierten Greifswalder Studenten. „Ich habe dem Oberbürgermeister und den Studenten eine Alternative vorgeschlagen“, führt der Minister aus: Die Studierendenschaft möge beschließen, die Rosa-WG als von allen Studenten gewollten Club anzuerkennen.

Diesem Vorschlag ist das Studierendenparlament per Beschluss gefolgt. Der Allgemeine Studierendenausschuss ist nun als Exekutive für die Umsetzung zuständig. „Wir prüfen gerade rechtlich und haushalterisch, ob die Studierendenschaft den Mietvertrag eingehen kann“, sagt der Asta-Vorsitzende Fabian Schmidt. Er hoffe sehr, dass es gelinge, der Rosa-WG wieder eine Heimat auf dem KAW-Gelände zu geben. eob

OZ

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