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Viele Spurrinnen und Löcher: Autofahrer sind genervt

Greifswald Viele Spurrinnen und Löcher: Autofahrer sind genervt

Große Straßen lassen zu wünschen übrig / Sanierung verzögert sich

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In der Wolgaster Straße ist der Belag an mehreren Stellen in keinem guten Zustand mehr.

Greifswald. Immer größer werdende Löcher, Spurrinnen und Aufbrechungen im Asphalt – Autofahrer klagen über zunehmend schlechte Straßen in Greifswald. Zu den beklagten Trassen zählen die Wolgaster Straße zwischen Gertrudenstraße und Altem Friedhof sowie der Hansering zwischen Friedrich-Loeffler-Straße und Europakreuzung.

OZ-Bild

Große Straßen lassen zu wünschen übrig / Sanierung verzögert sich

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Schlaglöcher melden

Wer sich über Schäden auf Fahrbahnen in seiner Region ärgert, kann den Schlaglochmeldedienst des ACE Auto Club Europa nutzen: Fahrbahnschäden beschreiben, Formular per E-Mail abschicken. Der Club unterrichtet nach eigenen Aussagen umgehend die zuständige Straßenbaubehörde vor Ort und fordert sie auf, die Straßen und Gehwege zu sanieren. www.ace.de/

schlaglochmelder.html

„In der Wolgaster sind die Löcher und Spurrinnen seit dem Frühjahr viel größer geworden. Auch das Stück in der Anklamer Straße zwischen Europakreuzung und Nexöplatz ist eine Zumutung. Warum unternimmt die Stadt nichts? Will sie warten, bis man sich das Auto richtig kaputt fährt oder im Schlagloch hängenbleibt?“, fragt Beate Richter. Auch die Greifswalderin Karin von Sychowski findet, dass sich der Straßenzustand in Greifswald deutlich verschlechtert hat. „Noch einen Winter weiter werden manche Abschnitte dann völlig kaputt sein“, mutmaßt sie.

Der Auto-Club Europa fordert mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur der Stadt. Im Mai hatte er dazu sogar eine Website eingerichtet, auf der man Schlaglochkrater und wegbröckelnden Fahrbahnrand melden konnte. Dutzende Meldungen seien eingegangen, heißt es seitens des ACE. Geändert hat sich seitdem auf den Hauptzufahrtsstraßen in Greifswald aber nichts, obwohl eine Reparatur angekündigt worden war.

Im Rathaus kennt man das Problem. Dass sich alles verzögere mit geplanten Instandsetzungen, sei der späten Genehmigung des städtischen Haushalts geschuldet, heißt es. Geflickt wurden im Stadtgebiet bis Ende April laut Verwaltung lediglich tiefe Löcher mit 38 Tonnen Kaltmischgut. Geplant und beauftragt seien nunmehr im Oktober und November einige kleinere Teilabschnitte. Dazu gehört eine Fahrbahn in der Wolgaster Straße von der Gertrudenstraße bis zum Alten Friedhof stadtauswärts sowie etwa 100 Meter Fahrbahn von der Einmündung Straße des Friedens Richtung Eldena. Die alte Asphaltdecke soll abgefräst und eine neue Deckschicht aufgebracht werden. In der Feldstraße soll die Fahrbahn von der Mehringstraße bis Birnenweg erneuert werden, ebenso die Gehwege links und rechts mit Ausnahme des Gehwegs Westseite von der Mehringstraße bis zur ersten Zufahrt.

In Friedrichshagen soll auf einem 300 Meter langen Teilbereich des Bergweges die Asphaltfahrbahn instandgesetzt werden. „Weitere kleine Aufträge werden ausgelöst für die Beleuchtung, kleinere Pflasterflächen und die punktuelle Verbesserung der Straßenentwässerung.

Enttäuscht werden alle, die auf eine Reparatur im Hansering gehofft haben. „Da wird es vorerst keine Instandsetzungen geben, da er mittelfristig komplett umgestaltet werden soll. Die Stadt hat für den Hansering gerade die Generalplanung beauftragt. Damit könnte ein Beginn der Umgestaltung in gut zwei Jahren, Ende 2019/Anfang 2020 Realität werden“, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann. Zugleich verweist sie darauf, dass mit der Herstellung der Busparkplätze für Touristen im Bereich Loefflerstraße bis Platz der Freiheit die vorhandenen Markierungen abgefräst und neue aufgebracht worden sind.

„Dadurch sind aber keine Gefahrenstellen entstanden“, betont Reimann.

Cornelia Meerkatz

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Rostock
Uwe Michaelis (v. l.), Thomas Ebeling, Sigrid Hecht, Jörg Kleinert, Thorsten Gebhards und Uwe Leonhardt spazieren auf dem neuen Gehweg.

Knapp 150 Meter Gehweg wurden saniert und 17 Fahrradbügel aufgestellt. Die Kosten betrugen 156 000 Euro.

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