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Greifswald Volleyballer verlieren Fünf-Satz-Krimi
Vorpommern Greifswald Volleyballer verlieren Fünf-Satz-Krimi
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00:00 14.02.2017

Die Regionalliga-Volleyballer der HSG Uni Greifswald haben einen Auswärtssieg knapp verpasst. Die Boddenstädter zogen in einem Fünf-Satz-Krimi bei Grün-Weiß

Eimsbüttel mit 2:3 (26:24, 18:25, 25:17, 16:25, 10:15) den Kürzeren und bleiben mit zehn Punkten weiterhin Tabellenvorletzter.

Im ersten Satz konnten die Greifswalder mit solider Annahme und sicherem Aufschlag gut mit den Hamburgern mithalten. Der sonst im Mittelblock agierende André Heinrichs zeigte im Diagonalangriff als Aushilfe für die beiden verletzten Meier und Simonsen eine gute Leistung. „Ich musste ungewohnter Weise auf einer anderen Position spielen, was in einigen Spielzügen sichtbar wurde. Ich bin aber froh, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte“, meinte Heinrichs.

Nach dem Seitenwechsel leistete sich die HSG unnötige Fehler in Angriff und Block, so dass die Gastgeber auf und davonziehen konnten.

Der dritte Durchgang lief dann wieder deutlich besser für Greifswald. Mit gutem taktischen Aufschlag konnte der gegnerische Zuspieler unter Druck gesetzt werden. Entscheidend war auch das Comeback von Mathias Schülke, der erstmals nach einem Bänderriss am Sprunggelenk wieder mitwirken konnte. „Ich war froh, nach langer Verletzungspause wieder mitzufahren und konnte fünf Sätze lang im Angriff mithalten. Block und Aufschlag sind allerdings noch ausbaufähig“, resümierte er.

Nach dem verlorenen vierten Satz begann der Entscheidungssatz ausgeglichen. Doch Eimsbüttel hatte am Ende die besseren Nerven. Mannschaftskapitän und Leistungsträger Stephan Gielow meinte: „Es ist sehr frustrierend, auch das vierte Fünfsatzspiel zu verlieren.“ Auch Mittelblocker Tobias Kroniger zeigte sich enttäuscht: „Das war eine sehr ärgerliche Niederlage.“ Am Sonnabend empfangen die Greifswalder den Tabellenletzten Neumünster (18.00 Uhr, Mehrzweckhalle).Nils Meier

OZ

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