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Vom „Himmel“ aus ins neue Jahr

Groß Ernsthof/Greifswald/Lubmin Vom „Himmel“ aus ins neue Jahr

Partys in Groß Ernsthof und Greifswald / Nach Mitternacht Einsatz für die Berufsfeuerwehr

Groß Ernsthof/Greifswald/Lubmin. Mit fröhlichen Partys wurde in Greifswald und dem Umland fröhlich und ausgelassen ins neue Jahr gefeiert. Zu einer 1a-Adresse für tolle Stimmung, gutes Essen und super Service hat sich der Gasthof „Zum Himmel“ in Groß Ernsthof gemausert. Der zur Gemeinde Rubenow gehörende Ort liegt verkehrstechnisch günstig – nach Wolgast, zur Insel Usedom und nach Freest ist es nicht weit.

Das wissen nach Aussage von Kerstin Schiemann, die den Gasthof mit ihrem Mann Eckhard betreibt, mittlerweile auch viele Urlauber. „Bei uns feiern neben Einheimischen auch Gäste aus Rostock, dem Ruhrpott und Greifswald. Viele nutzen die Möglichkeit, weil sie hier auch Zimmer mieten können. Für uns war 2017 ein gutes Jahr“, resümiert sie noch vor dem Jahreswechsel. Dann ruft wieder die Pflicht. Gemeinsam mit Tochter Sandra werden letzte Kleinigkeiten auf dem üppigen Büfett gerichtet, ehe um 20 Uhr dann der große Ansturm beginnt. Simone Brinckmann-Belz aus Wolgast und ihr Mann Ingolf gehören zu den Partygästen. „Superstimmung hier, tolle Musik und das Personal kümmert sich voller Freude und Enthusiasmus um die Gäste. Hier kann man immer wieder feiern“, lobt sie kurz vor Mitternacht.

In Lubmin ist um diese Zeit die Silvesterparty für die Kleinsten längst beendet. Die stieg von 15 bis 17 Uhr auf dem Seebrückenvorplatz. Eingeladen hatte dazu die Freiwillige Feuerwehr Lubmin zusammen mit der Jugendfeuerwehr und dem Förderverein. Über 300 Einheimische und Urlauber waren mit ihren Kindern gekommen, um am Nachmittag des 31. Dezember den Jahreswechsel zu feiern. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr verkauften Bratwurst, Buletten, Glühwein, Kinderpunsch und Zuckerwatte. Auch Stockbrot konnte am Feuer gebacken werden. Ein Clown erfreute die ganz Kleinen mit Späßen. Zum Abschluss gab es einen Fackelumzug auf der Promenade und am Strand entlang, bevor ein Feuerwerk vor allem die Kinderherzen schneller schlagen ließ.

Hoch her geht es eine halbe Stunde vor Beginn des neuen Jahres im Greifswalder Theatercafé. Eine illustre Gästeschar aller Altersklassen, darunter Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) und Gattin Katrin sowie Restaurant-Inhaber Gregor Wagner und Gattin Moschgan, feiert fröhlich bei guter Musik. Viele Kinder sind dabei. „Das ist unser spezielles Angebot für diesen besonderen Abend. Wir haben eine Kinderbetreuung organisiert, sodass sich die Eltern nicht sorgen müssen und die Party richtig genießen können“, berichtet Alexander Stürmer.

Am Greifswalder Museumshafen sammeln sich zehn Minuten vor dem Jahreswechsel immer mehr junge Menschen. Zahlreiche von ihnen haben tief in die Tasche gegriffen, um das neue Jahr zu begrüßen: Sie kommen schwer bepackt mit großer Feuerwerksausrüstung an. Fast eine halbe Stunde lang bestimmt von Punkt 24 Uhr an Pyrotechnik den Museumshafen. Der um diese Zeit heftig niedergehende Regen macht allerdings genau wie auf dem Markt aus dem Areal schnell eine dichte Nebelwolke und so manche Rakete verpufft fast ungesehen ...

Still, aber mit vielen guten Wünschen begrüßen die Einsatzkräfte der Greifswalder Berufs- und der freiwilligen Feuerwehr das neue Jahr. Vor der erleuchteten Wagenhalle in der Wolgaster Straße findet sich die diensthabende 24-Stunden-Schicht der Berufsfeuerwehr fürs OZ-Foto zusammen, während noch überall in der Stadt Raketen in den Nachthimmel geschossen werden. Kaum ist das Bild im Kasten, ertönt das Alarmsignal. Zum Glück ist es nichts Großes, sodass die Männer schnell zurück sind.

Cornelia Meerkatz

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