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Greifswald Vor zehn Jahren schloss Greifswalds Sportinstitut
Vorpommern Greifswald Vor zehn Jahren schloss Greifswalds Sportinstitut
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03:45 02.12.2018
Peer Kopelmann (1986-1990), Dr. Dirk-Carsten Mahlitz (1988 - 1992), Reinhard Bartl (1973-1977), Dr. Eberhard Jeran (1951-1954) , Bernt Petschaelis (1970-1974), Birgit Socher (1971-1975) und Peter Multhauf (1964-1968, von rechts). Quelle: Jürgen Peters
Greifswald

 Vor zehn Jahren fand die letzte Vorlesung am Greifswalder Sportinstitut statt, anders gesagt, es wurde geschlossen. Und mit einem symbolischen Sportfest und einer letzten Vorlesung begingen Greifswalder Sportstudenten und Lehrkräfte 2010 den endgültig letzten Tag.

 Die viel kritisierte Entscheidung fiel unter den damaligen Sparzwängen, die Philosophische Fakultät wurde um ein Drittel reduziert. Dass es ausgerechnet die in Lehre und Forschung erfolgreichen Sportler traf, lag daran, dass alle drei Lehrstuhlinhaber in einem kurzen Zeitraum von 2001 bis 2003 in Rente gingen. Dabei konnten sie nicht nur auf hohe Studentennachfrage, sondern auch auf ihre Ausrichtung auf Zukunftsfelder wie Tourismus und Gesundheit verweisen. Überall in Deutschland wirken Sportlehrer, die in Greifswald ausgebildet wurden.

Absolventen prägen das Sportleben in der Hansestadt bis heute. So ist Bernt Petschaelis Vorsitzender des Stadtsportbundes. Bei der diesjährigen Sportlerehrung in Greifswald trafen sich drei Absolventengenerationen.

Ein Institut für Sport, damals sagte man Leibesübungen, gab es seit 1925. Erster Leiter war Dr. Erich Kröger. Auch damals schon war die Ausbildung von Sportlehrern ein wichtiges Thema. Kröger hatte vier festangestellte Mitarbeiter, darunter den Universitätsfechtlehrer.

In der DDR wurde nach zunächst holprigem Neubeginn das Sportinstitut gestärkt. Ab 1951 standen drei Hallen in der Löns(jetzt Fallada)straße zur Verfügung. Die Sporthalle Falladastraße 11 ist heute Sitz des Studentensports.

eob

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