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Greifswald Vorpommern-Judoka übertreffen alle Erwartungen
Vorpommern Greifswald Vorpommern-Judoka übertreffen alle Erwartungen
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00:00 24.02.2017

Die erste Hürde, die Landesmeisterschaften im Judo, hatten die besten Wettkämpfer des Greifswalder Budoclubs Vorpommern bereits Ende Januar genommen. Um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, musste die zweite Hürde, sprich: ein Platz auf dem Siegertreppchen, in Frankfurt/Oder bei der Nordostdeutschen Meisterschaft übersprungen werden.

Dies schaffte Franziska Zanker (Gewichtsklasse bis 52 kg) in der Altersklasse U 18. Im Finale reichte es allerdings nicht zur Goldmedaille, auch wenn der Kampf lange ausgeglichen war. Eine Armhebeltechnik beendete ihre Titelträume.

Bronze erkämpfte Linus Redlich (bis 90 kg). „Im entscheidenden Kampf gelang Linus eine sehenswerte Wurftechnik, die ihn in diesem Kampf augenblicklich zum Sieger machte“, berichtet Trainer Ralf Wilke. Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammten Gustav Lobeda (bis 73 kg) und Ronny Bliemeister (über 90 kg).

In der Altersklasse U 21 waren Robert Busch (bis 100 kg), Theresa Sohst (bis 52 kg) und Wardan Baghdasaryan (bis 90 kg) am Start – alle mit berechtigten Hoffnungen auf Edelmetall. Allerdings starteten Wardan und Teresa mit je einer Niederlage. Beiden gelang aber das Husarenstück, die Hoffnungsrunde zu überstehen. Im kleinen Finale erkämpften sie jeweils die Bronzemedaille.

Auch Robert schaffte es bis ins kleine Finale. Sein Widersacher war aber „eine Nummer zu groß“. Nach der Qualifikation im letzten Jahr, die er krankheitsbedingt aber nicht wahrnehmen konnte, ist dies ein herber Schlag.

Für die Judoka der Altersklasse U 15 ist die Nordostdeutsche Meisterschaft das höchste Maß. Das Vorpommern-Team schickte auch hier starke Nachwuchskämpfer auf die Wettkampfmatten. Erko Klietz (bis 60 kg) stand nach vier erfolgreichen Runden im Finale. Auch hier ließ er seinem Gegner in einem tollen Kampf keine Chance und wurde Nordostdeutscher Meister.

Nach drei Siegen zog auch Ainhoa Gutierrez (bis 57 kg) ins Halbfinale ein. Dabei schenkte sie ihrer Konkurrentin nichts und nutzte die erstbeste Möglichkeit, den Kampf vorzeitig zu beenden. Im Finale allerdings musste Ainhoa passen und mit der Silbermedaille vorliebnehmen.

Anne (bis 48 kg) und Franziska Mikolasch (52 kg) wurden vor dem Finaleinzug gestoppt. Über die Hoffnungsrunde kämpften beide um Bronze. Anne war erfolgreich, Franziska musste mit dem 5. Platz vorliebnehmen. Dabei war Franziska die eindeutig bessere Kämpferin. Am Ende wurde ihr ein eigener Angriff, den die Gegnerin gut konterte, zum Verhängnis. rw

OZ

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