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Greifswald WVG muss nachsitzen
Vorpommern Greifswald WVG muss nachsitzen
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00:00 28.04.2016

Der vorgelegte Wirtschaftsplan der geplanten Gesellschaft für Sozial-, Pflege- und Hilfsdienstleistungen (Sophi) ist nach Angaben des Innenministeriums nicht plausibel. Das schreibt Hans-Heinrich Lappat, Leiter der Abteilung Kommunalwesen, in einem Brief an OB Stefan Fassbinder (Grüne). Das ist einer der Gründe, warum der OB die Entscheidung der Bürgerschaft über die Gründung durch die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) vertagt hat (die OZ berichtete). Das Unternehmen benötige noch Zeit, um seinen Business- und Wirtschaftsplan zu überarbeiten, bestätigt Christiane Teetz für das Beteiligungsmanagement der Stadt.

Schwerin will genauer wissen, wie sich die WVG die Finanzierung des Sozialdienstes vorstellt. Der macht laut Plan Verluste. Diese sollen zunächst aus den anderen Erlösen der WVG und ab 2018 aus den Gewinnen des Pflegedienstes ausgeglichen werden. Das Innenministerium will es genauer wissen. Ferner fordert es, dass die Freiheit der Entscheidung für andere Sozial- und Pflegedienstanbieter bleiben muss. Darum steht für das Innenministerium auch fest: Die Erstberatung zu Pflegeleistungen muss kostenlos und nur durch zentrale Pflegestützpunkte der Kommune erfolgen. Zweitens muss der Landkreis ins Boot geholt werden. Das Konzept soll mit dessen Pflegesozialplan abgestimmt werden.

Grundsätzlich findet das Innenministerium die Idee zur Gründung der Sophi gut.

Von eob

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