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Greifswald Wackerower übernimmt Naturerlebnispark Gristow
Vorpommern Greifswald Wackerower übernimmt Naturerlebnispark Gristow
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19:06 25.04.2018
Die Alpaka Junghengste des Parks. Quelle: Mathilde Böwing
Greifswald

Vera Fickers und Arne Christiansen werden die Flächen der Freizeitanlage an der alten B 96 erwerben. Dafür hat sich die Mitgliederversammlung des Fördervereins des Naturerlebnisparks Gristow (Vorpommern-Greifswald) mit deutlicher Mehrheit ausgesprochen. Auch künftig sollen sich Besucher an Tieren erfreuen  können.

Christiansen ist der Eigentümer der Pflanzen- und Tierproduktions GmbH Wackerow. Vera Fickers und er haben eine Menge Ideen für die Zukunft des Naturerlebnisparks Gristow.

Der Förderverein des seinerzeit größten Tierparks von Mecklenburg-Vorpommern meldete vor mehreren Monaten Insolvenz an, weil er Schwierigkeiten hatte, Mitarbeiter zu bezahlen. Er war aber nicht überschuldet. Alle Forderungen von Gläubigern, insgesamt im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich, können bezahlt werden. Die Tiere, die dem Park gehörten, hat der Insolvenzverwalter verkauft, der Park ist derzeit geschlossen.

Der Insolvenzverwalter, der Greifswalder Rechtsanwalt Heiko Jaap, hat dem Förderverein die Entscheidung über die Vergabe des Landes überlassen. „Es geht um eine Fortführung des Naturerlebnisparks, aber qualitativ besser“, schätzt Jaap das Ergebnis ein. Arne Christiansen und Vera Fickers sind selbst seit über einem Jahr Mitglied des Fördervereins. Sie kamen vor einem Jahrzehnt nach ihrem Agrar-Hochschulstudium in die Greifswalder Stadtrandgemeinde.

„Wir möchten der Anlage wieder zu altem Glanz verhelfen“, kündigt Christiansen an. „Das ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Dafür werden sich beide zunächst einen Überblick über nötige Investitionen in die Baulichkeiten und die gesamte Anlage verschaffen. Außerdem solle das Gelände gründlich aufgeräumt werden.

„Wir werden das Parkgelände geöffnet halten“, kündigt der Landwirt an. Seine Partnerin und er wollen eigene Tiere in den Park bringen, und damit für Attraktivität für Besucher sorgen. Außerdem könnten andere Besitzer ihre Tiere in Gristow einstellen. Das ist beispielsweise bei den Alpakas der Fall, die seit Jahren zu den Attraktionen gehören.

Das junge Paar mit zwei kleinen Kindern plant nicht nur  Veranstaltungen. In Gristow wird künftig Wissen über die Landwirtschaft vermittelt. Das praktizieren Fickers und Christiansen bereits in Wackerow. Dorthin werden Schulklassen eingeladen. Nach ihrem Eindruck bestehe großer Nachholbedarf. Der Bezug der Bevölkerung zur Landwirtschaft dürfe aber nicht verloren gehen.

Geprüft werde ferner die Einrichtung eines Hofladens in Gristow. Dort könnten Produkte ihrer Familienbetriebe angeboten werden. „Sie befinden sich in verschiedenen Bundesländern“, berichtet Christiansen.

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