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Greifswald Waldorf-Kindergarten: 29 neue Kitaplätze für Greifswald
Vorpommern Greifswald Waldorf-Kindergarten: 29 neue Kitaplätze für Greifswald
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17:41 01.06.2018
In Greifswald hat der Waldorf-Kindergarten sein neues Domizil in der Hans-Beimler-Straße bezogen. Die Räume und Außenanlagen wurden entsprechend des pädagogischen Konzeptes gestaltet. Hier Kitaleiterin Katharina Rosenthal mit Franziska Schwertfeger (Erzieherin) und Lehrer René Walter vor dem neuen Gebäude.   Quelle: Anne Ziebarth
Greifswald

Noch wird fleißig gewerkelt im neuen Waldorf-Kindergarten an der Hans-Beimler-Straße. Regale werden eingeräumt und auf den Außenanlagen klopfen Bauarbeiter ein letztes Mal den gepflasterten Weg zum Haupteingang fest. Am Montag aber soll alles fertig sein, denn dann öffnet der Waldorf-Kindergarten seine Türen für 92 Kinder bis zu sechs Jahren, die hier betreut werden.

Der Neubau an der Hans-Beimler-Straße bietet Platz für 92 Kinder. Die Nachfrage übersteigt Angebot bei weitem.

29 neue Kita- und Krippenplätze

Mit der Eröffnung des rund 900 Quadratmeter großen Neubaus erweitert der Betreiber, der Trägerverein „Initiative zur Förderung der Waldorfpädagogik,“ seine Kapazitäten um 29 Plätze. „Vorher war unser Kindergarten ins Waldorf-Schulgebäude eingegliedert“, erzählt René Walter, Mitglied des Vereinsvorstandes. „Die Räume waren aber zu klein, um unserer pädagogisches Konzept zu verwirklichen. Außerdem überstieg die Nachfrage nach Kindergarten- und Krippenplätzen das Angebot bei weitem.“ Durch den Umzug in den großzügigen Neubau konnten drei neue Kindergartengruppen geschaffen werden, zukünftig gibt es hier Platz für 26 unter Dreijährige und 66 Drei- bis Sechsjährige. „Doch die Plätze für September sind alle bereits vergeben, sagt Kitaleiterin Katharina Rosenthal bedauernd. „Wir führen aber Wartelisten. Wann ein Platz frei wird, können wir nicht sagen. Manchmal ergibt sich aber spontan etwas, etwa wenn Eltern umziehen.“

Im Waldorf-Kindergarten wird jeden Tag gekocht

Auch Julia Laschewski hat sich damals früh nach einem Kindergartenplatz für ihren heute dreijährigen Sohn umgesehen. „Ich habe uns hier angemeldet, als ich noch mit Gustav schwanger war“ , so die 28-Jährige Studentin. „Am Waldorf-Kindergarten hat mich vieles überzeugt, zum Beispiel die günstige Lage und dass hier jeden Tag im Haus für die Kinder gekocht wird.“

Große Außenanlage soll Sinneserfahrungen ermöglichen

In dem rund 1,9 Millionen Euro teuren Bau konnte der Verein viele Elemente der Waldorf-Pädagogik umsetzen. Für das Bauprojekt konnten Fördermittel in Höhe von 242.000 Euro genutzt werden.   „Jede der insgesamt acht Gruppen hat ihren eigenen Bereich bekommen, mit je einer eigenen Küche, einem Schlafraum und einem Bad“, erklärt René Walter. Die Architektur erfolgte dabei möglichst kindgerecht. „Die Grundrisse der meisten Räume sind sechseckig, wie eine Wabe, das kommt dem kindlichen Empfinden entgegen.“ Auch der Außenbereich ist liebevoll gestaltet. „Wir haben eine Erlebnislandschaft mit Hügeln, Holzhäusern, alten Bäumen und einem Wasserspielplatz geschaffen“, erzählt Walter. „So können die Kinder viele Sinneserfahrungen sammeln, die wichtig für die Entwicklung des Kindes sind. Fertige Spielplatzgeräte aus Plastik sucht man hier vergebens.“

Ziebarth Anne Friederike

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