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Wasserwerk für 1,2 Millionen Euro saniert

Hohendorf/Wolgast Wasserwerk für 1,2 Millionen Euro saniert

Wolgaster Zweckverband investierte in Gebäude und Technik

Hohendorf/Wolgast. In Hohendorf vollzog sich etwas abseits neugieriger Blicke in den vergangenen etwa zwei Jahren ein umfangreiches Sanierungs- und Modernisierungsprojekt.

Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Festland-Wolgast investierte etwa 1,2 Millionen Euro, um das dortige Wasserwerk zukunftssicher zu machen.

Zum einen wurden die Gebäudehüllen gründlich überarbeitet, mit einer Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit versehen und neu gestaltet, indem zum Beispiel die Fenster der Filterhalle verkleinert wurden. „Auf diese Weise haben wir in dem Gebäude künftig geringere Temperaturschwankungen, was zum Beispiel den Algenbefall während des Sommers mindert“, erklärt Verbandsmitarbeiter Mirko Sekulla. Zum anderen hielten bei laufendem Betrieb unter anderem neue Armaturen und Edelstahl-Rohrverbindungen in der Filterhalle Einzug.

Die Filter selbst, so berichtet Sekulla, in denen das aus den Brunnen geförderte Rohwasser von Eisen und Mangan gereinigt wird, wurden im Inneren abgestrahlt und anschließend mit einer speziellen Beschichtung und jeweils 28 Tonnen neuem Filterkies versehen. Außerdem hielten in der Filterhalle nunmehr eine Entsäuerungsanlage zur Kohlendioxid-Reduzierung, eine neue Druckstation zur Förderung des Reinwassers nach Wolgast sowie eine neue Elektro- und eine moderne Steuerungsanlage Einzug. „Man kann das ganze Wasserwerk nun auch vom Computer aus steuern“, so Mirko Sekulla. Jedoch wird auch weiterhin Personal regelmäßig in der Anlage anwesend sein, so zum Beispiel für die Beprobung des Wassers oder für das einmal wöchentlich nötige Rückspülen der Filterstrecke.

In Kürze erwartet der Zweckverband die Freigabe mehrerer Anlagenteile durch die Hygiene-Behörde. Dann erfolge auch die Umbindung der neuen Werksleitung auf die Rohrverbindung in Richtung Wolgast.

Diese wiederum besteht aus zwei parallel verlaufenden Strängen, von denen bereits einer bis zu den Hochbehältern auf dem Wolgaster Schanzberg komplett und der andere zu etwa einem Drittel erneuert wurde. Vom Hohendorfer Wasserwerk aus werden die Stadt Wolgast und die Gemeinden des Festlandgürtels bis Lassan mit Trinkwasser versorgt. Seit kurzem beschickt der Festland-Verband auch den Reinwasserbehälter in Krummin auf Usedom, von dem aus die umliegenden Gemeinden einschließlich Mölschow ihr Trinkwasser beziehen. „Im Durchschnitt verlassen pro Tag gut 2000 Kubikmeter Trinkwasser das Hohendorfer Wasserwerk“, berichtet der Technische Geschäftsführer Christian Zschiesche. Im Sommer liege die Fördermenge zeitweise deutlich über dieser Marke. ts

OZ

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