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Greifswald Wat denn noch?
Vorpommern Greifswald Wat denn noch?
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03:50 31.08.2013

„Keene Noten (Zensuren), keene Sittenblieber, keene Huusupgaben, keene Schaul mihr!“ Entschülligung „kene Schaul mihr“ heff ik in'n Iever hentausett't. Väle Schäuler würden dat över begrüßen, denn männig Schäuler äuben sik nu schon in Schaulschwänzen. Wenn dei Vörsittende von den Landesöllernrat secht: „Hausaufgaben sind unsozial und sinnlos“, denn is dat starker Toback. Wi un uns Vörfohren sünd denn as Kinner all „unsozial“ ertreckt worden un hemm väle Tiet sinnlos mit Huusupgaben verbröcht. Wenn föddert worden wier, keene „sinnlosen“ Huusupgaben maken tau laten, denn bünn ik dormit inverstahn. Tietmäßig begrenzt worden is dei Huusarbeitstiet all jetzt, obwoll dat ok formal is, wiel dei Kinner jo sihr ünnerscheidlich sünd in Begabung, Upnähmen von Liehrstoff un Arbeitstempo. Ganzdachsschaulen koenen helpen, sünd över keen Allheilmiddel. Sik bestimmten Liehrstoff antaueignen, dortau gehürt ok Rauh, gehürt eene ruhige Ümgäbung.

Mien Gordenfründ Heiner meinte: „Ümmer wedder ward beklagt, dat väle Schäuler för männig Berufe nich brukt warden koenen, wiel dat nödige (Schaul)-Weiten fählt un sei nich in dei Laach sünd, sik up dei Berufsutbildung vörtaubereiden. Körtlich hett mi eene Bekannte vertellt, dat ehre Dochter keenen Bock mihr up Schaul hett, wiel sei 'Schlagersängerin' warden will. Up den Inwand von ehr Mudder, dat dortau ok eene gaude Allgemeinbildung gehürt, hett sei bloots lacht. Wenn ik an dei välen 'Casting-Shows' denk, denn is dat nich verwunnerlich, wat sik dat Mäten in den Kopp sett't hett.“ Ik antwurd'te: „Dat Jugendläben is hüüt anners as tau uns Tieden. Wat mi nich in den Kopp will, is, woso ümmer niege Födderungen stellt warden, wiel dei Schäuler angäwlich so 'in Streß sünd' un möglichst von Arbeit befreit warden mööten. Uns Schaulstreß wier grötter, bloots wi kennten dat Wuurd 'Streß' noch nich un keeneen hett uns doröver upklärt, dat wi äbentau 'gestreßt' würden. Streß

heit jo 'Belastung von Körper und Geist durch andauernde und unangemessene Reize'. Uns Schaul hett uns reizt, gaud tau liehren, un dat süll sei ok hüüt daun, anmäten un nahollig.“

OZ

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