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Greifswald Weltweite Ökumene zu Gast
Vorpommern Greifswald Weltweite Ökumene zu Gast
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00:00 12.03.2016

Sie studieren Theologie in Tübingen oder Marburg, Kirchenmusik in Dresden oder Rechtswissenschaften in Erlangen: 35 Studenten aus 18 Ländern, die an deutschen Universitäten ein Auslandsstudium absolvieren, befinden sich zurzeit auf Landeskirchenreise durch den Norden und machten bis gestern auch in und um Greifswald Station. Dabei handelt es sich um Stipendiaten von „Brot für die Welt“ und dem Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes.

Hans-Jürgen Abromeit, Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, nutzte den Aufenthalt der jungen Gäste, die Reize unseres Landstrichs hervorzuheben: „Frische Luft, angenehmes Klima, die Ostsee mit ihren Stränden, dazu die Backsteingotik und Dorfkirchen, die den Jahrhunderten getrotzt haben. Was für ein Reichtum“, sagte er, um wenig später die „Gerechtigkeitslücken“ in Vorpommern zu thematisieren: Erlittenes Unrecht zu DDR-Zeiten, eine hohe Arbeitslosigkeit nach der Wende und Kinderarmut in der Gegenwart waren nur einige der Stichworte, die Abromeit als besondere Herausforderung in unserer Region definierte. Das Interesse der jungen Leute aus Japan, Kolumbien, Georgien oder China... war groß. Der rumänsiche Theologiestudent George-Gabriel Niscoveanu etwa wollte wissen, ob die Nordkirche ein Konzept habe, um kirchenferne Menschen „zum Glauben zu bringen“. Immerhin seien das laut Abromeit 80 Prozent der Vorpommern. Der Bischof berichtete von Glaubenskursen für Erwachsene, mit denen „gute Erfahrungen gemacht wurden“. Ein Viertel aller Täuflinge seien derzeit bereits erwachsen.

Biologiestudentin Maria Allahham aus Syrien indes interessierte die Flüchtlingsproblematik und erkundigte sich, ob es Kooperationen der Kirche mit der Regierung gäbe. Abromeit: „Der Staat allein bekommt diese Probleme nicht in den Griff und sucht deshalb auch Hilfe bei der Kirche und anderen Organisationen.“ Ein gutes Beispiel sei dafür auch die Flüchtlingsbeauftragte im Kirchenkreis, Christine Deutscher, die eng mit staatlichen Stellen zusammenarbeite.

Bei einem Rundgang durch die Stadt erhielten die Studenten einen kleinen Einblick in das Leben und die Sehenswürdigkeiten Greifswalds, bevor sie gestern nach Rostock weiterfuhren. Die Reise endet Montag in Hamburg.

Von ph

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