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Greifswald Wettkampfsaison endet mit WM-Finale
Vorpommern Greifswald Wettkampfsaison endet mit WM-Finale
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00:00 02.09.2016
Der deutsche Frauenachter belegte im Finale der U23-Weltmeisterschaft den sechsten Platz.

. Es war ein langer Weg zur Weltmeisterschaft. Am Ende standen sie sogar im Finalrennen in Rotterdam (Niederlande): Dort holten die Greifswalder Nachwuchsruderinnen Platz sechs. Zwar hatten sie sich mehr erhofft, dennoch ein Erfolg für die Beiden.

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Die Greifswalderinnen Carolin Dold und Leah Labudde ruderten in Rotterdam auf Weltklasseniveau

„Wir wollten früh im Rennen eine gute Position errudern.“Carolin Dold

Nach Gold für Leah Labudde und Silber für Carolin Dold mit ihren jeweiligen Partnerinnen im Riemenzweier bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft sicherte sich Labudde mit Gold im Zweier und Silber im Achter genauso wie ihre Vereinskameradin Dold, die Gold im Achter und Riemenvierer gewann, die Tickets für die U23-Weltmeisterschaft in Rotterdam.

Im Schatten der Olympischen Sommerspiele von Rio de Janeiro mussten sich beide auf starke Konkurrenz einstellen. „Vor allem mit den US-Amerikanerinnen, aber auch den Mannschaften aus Kanada, Italien, Russland und Neuseeland ist immer zu rechnen“, war im Vorfeld die Einschätzung zu möglichen Favoritinnen. Wie bereits im letzten Jahr bei der Junioren-WM, saßen auch in diesem Jahr Carolin und Leah in unterschiedlichen Booten. Während Dold erneut die Verantwortung für die Schlagposition im Frauenachter von der Bundestrainerin übertragen bekommen hatte, wollte Labudde mit ihrer neuen Trainingspartnerin aus Rostock im Riemenzweier im Kampf um mögliche Medaillenplätze eingreifen.

Bereits in den Vorläufen zeichnete sich ab, dass es ein schwerer Weg bis ins Finale werden würde. Der Deutsche Zweier mit Leah Labudde auf Schlag ruderte zwar auf Platz zwei hinter den USA, musste aber trotzdem in den Hoffnungslauf. Dies blieb auch dem Frauenachter nicht erspart, der hinter USA, Großbritannien und Neuseeland Platz vier belegte. Im Hoffnungslauf musste dann jede Bewegung sitzen: Labudde und ihre Zweierpartnerin sicherten sich hinter Russland Platz zwei und damit den Einzug ins Finale. Beim Hoffnungslauf der Frauenachter erlebte das Publikum in Rotterdam eine aggressiv startende Deutsche Crew. „Wir wollten früh im Rennen eine gute Position errudern“, berichtete Schlagfrau Carolin Dold später.

Zur Streckenhälfte waren die jungen Frauen im guten Mittelfeld, mussten zum Ende hin aber drei Boote passieren lassen. Mit Platz vier sicherte sich die Crew einen der begehrten Finalplätze.In den Finals selbst waren die Boote mit den beiden Greifswalder Ruderinnen letztendlich einige Längen von den begehrten Medaillenplätzen entfernt. Jeweils Platz sechs im Riemenzweier und Frauenachter war keinesfalls das erhoffte Ergebnis. Dennoch zeigten die Greifswalderinnen Qualität und dürfen sich durch die Finalteilnahme im ersten U23-Jahr allemal Hoffnung für die nächsten Jahre machen.

Jörg Labudde

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