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Greifswald Straßenbau in Ladebow in der Kritik
Vorpommern Greifswald Straßenbau in Ladebow in der Kritik
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06:35 24.04.2018
Unsanierte Straße in Ladebow Quelle: Degrassi Katharina
Greifswald

Wenn es nach dem Ortsrat geht, muss die Stadt Greifswald nachbessern. Die Eigentümer eines Hauses sollen nicht für die Sanierung eines anderen Teils der Clara-Zetkin-Straße Geld überweisen. Denn vor der Zetkinstraße 2 wird nicht saniert. Es ist das neueste Kapitel eines langen Streits.

Der Ausbau selbst soll aber wie zuletzt geplant erfolgen. Es wird seit langer Zeit geplant und mit den Anwohnern über den Umfang des Ausbaus, den Umgang mit denkmalgeschützten Betonstraßen und anderes diskutiert. Gleichzeitig formierte sich Widerstand. Teile der Straßen werden nun nicht angefasst. Der Ausbau sei gar nicht nötig, sagten viele Eigentümer. Und schon gar nicht, wenn es etwas koste. Denn wer hier ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, der muss Ausbaubeiträge für die Straße bezahlen.

Vor sieben Jahren schienen die Ladebower einig: Die Straßen müssen saniert werden. Und auf Initiative der Ortsteilvertretung Wieck/Ladebow schaffte es die Baumaßnahme auf die Greifswalder Investitionsliste.

In der Finkestraße besitzt die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) die Häuser. Diese dürfe die Straßenausbaubeiträge nicht auf die Miete umlegen, wurde auf der Sitzung informiert.

Der Antrag einer Ladebowerin, in der Max-Reimann-Straße, der Ladebower Durchfahrt, keinen Gehweg zu bauen, da er nicht benötigt werde, fand keine Mehrheit. Fünf Ortsräte stimmten für den Bau, zwei dagegen, zwei enthielten sich.

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