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Greifswald Wiecker Geburtstagsparty sorgt für Ärger
Vorpommern Greifswald Wiecker Geburtstagsparty sorgt für Ärger
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15:54 26.04.2018
Wiecker Wahrzeichen, die Klappbrücke Quelle: P.Binder
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Greifswald

Der vom Heimatverein organisierte erste Wiecker Adventsmarkt war ein großer Erfolg.  Nun möchte der Verein Geld für die Party zum 770. im Juni. Aber der ausgezahlte Zuschuss für den Adventsmarkt ist bislang nicht korrekt bei der Greifswalder Bürgerschaftskanzlei abgerechnet worden. Das sorgt für Fragen.

Sebastian Heiden, OTV-Mitglied für die SPD und Vorsitzender des Heimatvereins, gibt der Stadtverwaltung die Schuld. Er habe alle Unterlagen eingereicht. Wenn Mitarbeiter nicht rechnen könnten, sei das nicht sein Problem. Heiden räumt zwar ein, dass das im Antrag für einen Zaun vorgesehene Geld für andere Zwecke ausgegeben wurde, sieht aber darin kein Problem. Er verstehe das ganze Theater nicht. In dieser Woche findet ein weiteres Gespräch zur Abrechnung des Adventsmarktes dazu im Rathaus statt. Erst danach will sich die Stadt äußern.

Nach einer streckenweise sehr emotionalen Debatte bewilligte der Ortsrat dann doch 500 Euro für einen Shanty-Chor und Gema-Gebühren für die 770-Jahr-Feier. Ebenfalls bewilligt wurden etwa 350 Euro für sieben Tafeln einer Ausstellung zur Geschichte Wiecks. Sie sollen vorhandene fünf Tafeln ergänzen.

Der Inhalt dürfe aber nicht tendenziös, sondern müsse neutral sein, forderte Thorsten Reul, der die Grünen im Ortsrat vertritt. Eine Anspielung auf ein neues Infoschild zur Wiecker Klappbrücke, das der Heimatverein aufstellen wollte und auf dem ausführlich auf die „Pollerkatastrophe“ eingegangen werden sollte. Das Schild wurde nicht aufgestellt. Der Inhalt der neuen Tafeln muss jetzt vor Herstellung allen Ortsratsmitgliedern vorgestellt werden.

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