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Wiecker Grapscher seit gestern vor Gericht

Greifswald Wiecker Grapscher seit gestern vor Gericht

Dem Mann droht wegen einer starken psychischen Erkrankung die lebenslange Unterbringung in der Psychiatrie

Greifswald. Seit gestern muss sich ein 32-jähriger Greifswalder vor dem Landgericht Stralsund wegen Beleidigung mit sexuellem Hintergrund – er hatte mehreren Frauen unvermittelt an den Po und die Brüste gegriffen – verantworten. Angeklagt ist er auch der sexuellen Nötigung, da er zudem ein zwölfjähriges Mädchen an Po und Brüsten angefasst hat. Der Mann war im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten festgenommen worden, nachdem er einer Frau auf dem Weg zur Arbeit aufgelauert und sie unsittlich berührt hatte. Als die Frau schrie, hatte ihr Freund den mutmaßlichen Täter daraufhin verfolgt.

Der 1,90 Meter große Mann sitzt seitdem in Untersuchungshaft in der Forensischen Klinik. Die Untersuchung des Greifswalders hatte ergeben, dass er psychisch schwer krank ist und die Unterbringung in der Forensik zum Schutz der Öffentlichkeit nötig sei. Nach der Festnahme hatten sich weitere Frauen gemeldet, die in Wieck und Eldena von dem Grapscher ebenfalls angefasst worden waren.

Gestern wurde der Angeklagte durch die Polizei zur Verhandlung gebracht. Er bestreitet alle Vorwürfe, wirkt aber sehr passiv. Die Hauptzeugin, ein zwölfjähriges Mädchen, war mit ihrer Mutter gestern nicht zur Verhandlung erschienen. Sie soll deshalb zum nächsten Verhandlungstag am 17. Mai noch einmal vorgeladen werden. Außerdem gibt es noch zwei weitere Verhandlungstermine.

„Es ist sehr schwer, den Gedankengängen des Angeklagten zu folgen. In jedem Satz, den er spricht, wird deutlich, dass er psychisch sehr krank ist. Er gilt deshalb als nicht schuldfähig“, betonte gestern sein Pflichtverteidiger René Neumeister auf OZ-Nachfrage. Dennoch müsse die Öffentlichkeit geschützt werden. Dem Grapscher droht daher die lebenslange Unterbringung in der Psychiatrie.

Cornelia Meerkatz

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