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Wieder Crash mit dem Poller

Greifswald Wieder Crash mit dem Poller

Der Superpoller Typ II hat seinen siebten Crash überlebt. Bereits am Dienstag rammte ein Nissan mit Greifswalder Kennzeichen den Poller, der die Fahrt über die Wiecker Brücke regelt.

Greifswald. Der Superpoller Typ II hat seinen siebten Crash überlebt. Bereits am Dienstag rammte ein Nissan mit Greifswalder Kennzeichen den Poller, der die Fahrt über die Wiecker Brücke regelt. Im Januar hatte die Stadt den Superpoller Typ II installieren lassen, für den die Hersteller versprechen, dass er Crashs mit bis zu 50 Kilometern pro Stunde Stand hält. Das stellte er nun zum wiederholten Mal unter Beweis.

Der Fahrer des Unfallwagens gab laut Polizeibericht an, die Beschilderung nicht gesehen zu haben, laut der das Überfahren nur für Personen mit Sondergenehmigung erlaubt ist. Stattdessen fuhr er einem anderen Auto hinterher. Der Fahrer des Vorwagens hatte einen Chip, der den Poller absenkte, jedoch sofort nach dem Überfahren wieder hochkam und sich in die Front des Nissans rammte.

Der siebte Unfall in der Epoche des Superpollers Typ II ist der erste, bei dem ein Fahrzeug mit Greifswalder Kennzeichen beteiligt war. Jedoch liegt der Hauptwohnsitz des Fahrers in Amerika, er ist offenbar derzeit bei der Familie zu Besuch in der Hansestadt. Während beim Auto Kühler und Stoßstange beschädigt sind (Schaden 3000 Euro), kam der Poller mit Kratzspuren davon. Die Schadenshöhe bezifferte die Polizei auf zehn Euro.

Rund 120 000 Euro hat die Stadt für den Superpoller ausgegeben. Damit sollte eine Serie von 31 Unfällen in zwei Jahren gestoppt werden, bei der auch acht Poller zu Schrott gefahren wurden. Der erste Superpoller, der nach der großen Modernisierung eingesetzt wurde, galt als unkaputtbar, hielt aber nur sechs Wochen.

Die Posse um den Poller bescherte der Stadt einen Eintrag im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler und überregionale Schlagzeilen.

 



OZ

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