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Wiedersehen nach 64 Jahren

Greifswald Wiedersehen nach 64 Jahren

Ehemalige Bebelschüler trafen sich viele Jahrzehnte nach ihrer Einschulung in der Hansestadt wieder

Greifswald. 64 Jahre ist es her, dass Ingrid Krause, Rosemarie Johannson und 30 andere Schüler ihre Zuckertüte erhielten und zum ersten Mal durch die Schultür der damaligen Bebelschule gingen. Aus diesem Anlass trafen sich vor wenigen Tagen 35 mittlerweile ergraute Frauen und Männer, die damals in die Klassen 1 a und 1 b der Bebelschule gingen. Zwei Tage lang schwelgten sie zusammen mit ihren früheren Lehrern Walther Cantz, Wolf-Dieter Schmidt und Inge Hantschel in Erinnerungen.

Die Lehrer sind mittlerweile 86 Jahre, die Schüler 71 und 72 Jahre alt. Zwei Drittel der Abc-Schützen von einst wohnen auch heute noch in Greifswald oder im Umland der Hansestadt. Alle anderen hat es über ganz Deutschland verstreut. Bis nach München oder an die Schweizer Grenze sind die ehemaligen Greifswalder gezogen.

„Wir wollten nicht mehr warten, bis wir das 65. Schuljubiläum feiern können, denn leider werden wir immer weniger. Zwölf unserer Klassenkameraden von ehemals gut 60 Schülern des Jahrgangs sind bereits verstorben“, sagt Ingrid Krause, die das Treffen nach so langer Zeit mitorganisierte.

Die früheren Schüler trafen sich zunächst in der Greifswalder Jugendherberge zum Erinnern und Erzählen und besichtigten dann die alte Bebelschule, das jetzige Haus II des Jahngymnasiums. „Wir haben gestaunt, als uns die stellvertretende Schulleiterin Nuelken erklärte, mit welchen technischen Methoden heute gelernt wird. Auch die Schule selbst hat sich total verändert. Die Schüler von heute haben schon tolle Bedingungen“, resümiert Ingrid Krause.

Am zweiten Tag des Treffens stand dann eine Ausfahrt mit der „Christian Müther“ auf den Bodden auf dem Programm. Die Teilnehmer des Klassentreffens hätten allesamt von der Fahrt geschwärmt, berichtet Krause. Möglich geworden war sie dank der besonderen Unterstützung zweier Klassenkameraden, die als selbstständiger Handwerksmeister und als IT-Manager gearbeitet hatten.

C. Meerkatz

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