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Greifswald Wildschweine durchbrechen Zaun und graben Greifswalder Stadion um
Vorpommern Greifswald Wildschweine durchbrechen Zaun und graben Greifswalder Stadion um
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18:23 13.02.2019
Wildschweine wühlten im Philipp-Müller-Stadion Quelle: Eckhard Oberdörfer
Greifswald

Die Nordseite des Rasens im Philipp-Müller-Stadion an der Wolgaster Straße ist unbespielbar. Wildschweine haben ganze Arbeit geleistet und das Gelände regelrecht umgegraben. Allerdings jagt hier aktuell niemand dem runden Leder hinterher.

Denn das Philipp-Müller-Stadion wurde am 3. Januar 2019 vom Greifswalder Fußballclub (GFC) an die Stadt Greifswald zurück übergeben. Der Pachtvertrag lief aus. Der GFC will sich künftig auf das Volksstadion konzentrieren, begründete der Vorsitzende Heiko Jaap die Trennung.

„Bereits zur Übergabe waren umfangreiche Wildschweinschäden am Rasenplatz zu erkennen“, informiert Bärbel Lenuck, Mitarbeiterin der städtischen Pressestelle. Die Platzwarte des Volksstadions kontrollieren den Platz. Der Zaun um das Gelände habe nichts genutzt.

„Die Wildschweine kommen immer wieder nachts und in den frühen Morgenstunden aus dem Ryckwäldchen auf die Anlage.“ Die Schweine hätten offenbar ein Loch in die Umfriedung gerissen. Die Platzwarte des Volksstadions hätten das Loch mit ausrangierten Werbetafeln repariert. „Sollten die Wildschweine sich erneut Zutritt verschaffen, soll kurzfristig noch ein Wildzaun gesetzt werden“, so Lenuck weiter.

Parallel laufen Bemühungen um eine Neuverpachtung. Darum hätten sich zwei Vereine beworben, mit denen man sich jetzt abstimme. Einer der Vereine ist der Fußballclub Blau-Weiß am St. Georgsfeld. Im gegenwärtigen Zustand sei der Platz aber nicht nutzbar, stellt der Vereinsvorsitzende Detlef Reiter fest. Hier hätte längst ein Zaun vergleichbar mit dem Platz von Blau-Weiß gezogen werden müssen.

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