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Greifswald Windparks: Fünf Kilometer Mindestabstand ist fraglich
Vorpommern Greifswald Windparks: Fünf Kilometer Mindestabstand ist fraglich
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00:05 15.03.2017
Am 30. März fällt die Entscheidung über neue Windeignungsgebiete.
Pasewalk

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald dringt auf einen größeren Mindestabstand zwischen geplanten neuen Windpark- Eignungsgebieten. In Pasewalk stimmte der Kreistag am Montag mit großer Mehrheit dafür, das Abstandskriterium für die Ausweisung und Zulassung von Windparks im „Raumentwicklungsprogramm für Vorpommern“ von aktuell zweieinhalb auf fünf Kilometer zu ändern.

Hintergrund ist die geplante Ausweisung gut 40 neuer Windeignungsgebiete im Kreis durch den Regionalen Planungsverband Vorpommern. Jener ist per Landesgesetz für die räumliche Entwicklung der Region zuständig und damit auch für die Festsetzung von Windeignungsgebieten. In Vorpommern-Greifswald wird befürchtet, dass Landschaften aufgrund der geplanten 2,5-Kilometer-Abstandsregelung mit Windparks zugestellt werden könnten.

Ob der Planungsverband dem Drängen Vorpommern-Greifswalds nachgeben und einen größeren Mindestabstand festlegen wird, ist mehr als fraglich. Neben dem Kreis Vorpommern-Greifswald sind der Kreis Vorpommern-Rügen, die Städte Stralsund und Greifswald sowie die Mittelzentren Bergen auf Rügen, Grimmen, Ribnitz-Damgarten, Anklam, Pasewalk, Ueckermünde und Wolgast Mitglied im Verband. Sie entsenden ihre Vertreter in die Verbandsversammlung, die über alle wichtigen Angelegenheiten der Raumordnung – so auch die Ausweisung künftiger Windeigungsgebiete – entscheidet. Die Verbandsversammlung setzt sich aus 24 Vertretern aus dem Raum Vorpommern-Greifswald und 23 Vertretern aus dem Raum Vorpommern-Rügen zusammen. Für einen Beschluss genügt die einfache Mehrheit. De facto ist diese auf der Seite Vorpommern-Greifswalds. Insider schließen nicht aus, dass es hier aufgrund verschiedener Interessenlagen Abweichler geben wird. Am 30. März wird die Versammlung über die Windparks abstimmen. Sven Jeske

OZ

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