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Greifswald „Wir wollen die Absolventen im Land halten“
Vorpommern Greifswald „Wir wollen die Absolventen im Land halten“
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00:00 07.12.2013
Von rechts: Mario Kokowsky (TZV), Rüdiger Klostermeyer und Axel Post (FH Stralsund) sowie Werner Dietzsch (Firma DEN) nahmen an den Verhandlungen in St. Petersburg teil. Quelle: DEN
Greifswald

Nachwuchssorgen, Fachkräftemangel, keine geeigneten Bewerber — dieser Dreiklang wird im Hause der Greifswalder Firma DEN, zuständig für die Planung von Mobilfunknetzen, nicht angestimmt. „Wenn wir qualifizierten Nachwuchs wollen, müssen wir uns selbst darum kümmern“, sagt Werner Dietzsch, einer der beiden Geschäftsführer. Deshalb hat der 66-Jährige jüngst mitgeholfen, eine Kooperation zwischen der Fachhochschule (FH) Stralsund und der auf Elektrotechnik spezialisierten Universität „Leti“ in St. Petersburg anzuschieben.

Vertreter der Fachhochschule und des Technologiezentrums Vorpommern und eben Dietzsch waren im Oktober nach St. Petersburg gereist. Während des Besuches der vorpommerschen Delegation an der russischen Uni wurde eine erste Absichtserklärung unterzeichnet. „Wir haben sehr interessante Forschungsergebnisse und fachlich hochwertige Ausbildungsinhalte vorgestellt bekommen“, sagte FH-Professor Rüdiger Klostermeyer nach der Reise.

In den kommenden Tagen bricht eine russische Abordnung zum Gegenbesuch auf. Dann soll die Kooperation mit Stralsund endgültig festgezurrt werden. Ein entsprechender Vertrag liegt zur Unterschrift bereit. Im Anschluss können die Planungen für den Austausch von Wissen und Forschungsergebnissen sowie von Lehrkräften, Studenten und Praktikanten beginnen. „Das müssen dann die Hochschulen selbst vorantreiben“, meint DEN-Geschäftsführer Dietzsch. „Wir wollen die Absolventen im Land halten, ihnen Perspektiven bieten. Wir gehen davon aus, dass nicht nur die FH, sondern auch unsere Firma von der Zusammenarbeit profitieren wird.“

Aber warum ausgerechnet St. Petersburg? Zum einen hat Dietzsch dort von 1966 bis 1972 selbst studiert. Zum anderen findet er: „Die Universität ist uns einen Schritt voraus. Was wir als Firma benötigen, ist das, was dort gelehrt wird.“ Die Petersburger unterhielten schon Kontakte zu den Technischen Universitäten in Dresden und Ilmenau. Dietzsch: „Warum also nicht auch zur Fachhochschule Stralsund?“

Die mittelständische DEN GmbH ging 1996 aus dem Telekommunikationskonzern Ericsson hervor und beschäftigt heute 25 Festangestellte. Der Jahresumsatz liegt bei rund fünf Millionen Euro.

Kai Lachmann

OZ

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