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Anlagenbauer meldet Insolvenz an

Greifswald Anlagenbauer meldet Insolvenz an

Greifswalder Firma AKB gerät wegen der Sanktionen gegen Russland ins Straucheln. Das Unternehmen hatte noch im Vorjahr über zehn Millionen Euro Umsatz durch den Bau von Wasseraufbereitern in Atomkraftanlagen in Murmansk.

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Der Greifswalder Anlagenbauer AKB musste Insolvenz anmelden.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Der Greifswalder Anlagen- und Kraftwerkrohrleitungsbauer AKB hat am vergangenen Mittwoch für mehrere seiner Gesellschaften Insolvenz angemeldet. Geschäftsführer Michael Lüdeke hat selbst den Antrag beim Insolvenzgericht in Stralsund gestellt. Betroffen sind vier zur Firma gehörende Unternehmen mit insgesamt 230 Mitarbeitern. Die Greifswalder Rechtsanwälte Heiko Jaap und Jörg Sievers wurden zum vorläufigen Insolvenzverwalter bzw. Gutachter für die Firmen AKB Energie- und Umwelttechnik GmbH mit Sitz in Greifswald, AKB Maschinen- und Anlagentechnik (MAT) mit Niederlassungen in Sanitz und Upahl sowie die AKB Montage und Personaldienst GmbH mit Hauptsitz in Greifswald und Niederlassungen in Hamm und Erlangen bestellt. Weggebrochene Russlandaufträge sind der Hauptgrund für den Insolvenzantrag. Das Unternehmen hatte noch im Vorjahr über zehn Millionen Euro Umsatz bei der Wasseraufbereitung in Atomkraftanlagen in Murmansk gemacht. Für zwei Millionen Euro hatte AKB auch einen Auftrag für den Bau von Sprengstoff-Untertagefahrzeugen, die gebaut, aber dann nicht mehr abgenommen worden waren. An einem Sanierungskonzept für den Firmenverbund wird gearbeitet.

Cornelia Meerkatz

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