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Eine Art Grüne Woche in Greifswald

Greifswald Eine Art Grüne Woche in Greifswald

Im Landesmuseum findet am 19. Oktober erstmals eine Messe für regionale Lebensmittel statt / Das stärke die Region, meint der OB

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Vorbild ist die Rügener Regionalproduktemesse, auf der Landwirt Holger Kliewe (l.) und Christian Ebert in diesem Fürhjahr Wurstspezialitäten präsentierten.

Quelle: Kay Steinke

Greifswald. Wurst aus Wasserbüffel, Chutney aus Wildobst oder vegane Fertigprodukte aus dem Automaten: Solche ausgefallenen Lebensmittel werden in Vorpommern hergestellt.

Regionalproduktemesse

Vorpommern

19. Oktober, 10 bis 17 Uhr

Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, Eintritt frei

Aber natürlich auch herkömmliche Produkte wie Fisch-, Fleisch- und Milchprodukte, Obst und Gemüse. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern (WFG) will diese regionale Vielfalt nun am kommenden Mittwoch bei einer Messe in Greifswald zeigen. Hersteller und Großabnehmer etwa aus dem Gastgewerbe sollen zusammenkommen, aber auch Endverbraucher.

„Wir wollen den Akteuren ermöglichen, gute Gespräche zu führen und Kontakte zu knüpfen“, sagt Simone Kagemann von der WFG. Sowohl Fachpublikum als auch „normale“ Interessierte wolle man anlocken, genauso wie eine vergleichbare, lokalere Veranstaltung auf Rügen. Die Stadt Greifswald, der Rügen Produkte Verein und die Landkreise Vorpommern-Greifswald sowie Vorpommern-Rügen haben diese erste Regionalprodukte-Messe in Greifswald mit geplant.

30 Aussteller (siehe Info-Text) werden sich und ihre Waren von zehn bis 17 Uhr im Pommerschen Landesmuseum präsentieren. Aus Greifswald und der näheren Umgebung sind drei Aussteller dabei, darunter auch das Unternehmen Greifen-Fleisch. „Wir sind ein regionaler Produzent und müssen Präsenz zeigen“, erklärt Geschäftsführer Bernd Dittmann. „Der Heimatmarkt ist unsere Stärke.“

Auf zwei mal drei Metern Standfläche werden auch die beim Förderverein des Naturerlebnisparks Gristow angesiedelten „Landfrugens Wilde Früchtchen“ ihre Produkte zeigen: Fruchtaufstriche, Essigvariationen und Wildobst-Chutneys. „Kornelkirsche, Aronia, Mispel,...“ listet „Oberfrüchtchen“ Angelika Westphal einige Hauptzutaten auf. Auch wenn die Nachfrage stetig wächst – mit dem Messeauftritt will sie weniger auf die Suche nach Großkunden gehen. „So viel könnten wir gar nicht herstellen“, sagt sie. Eher sollten die Wildobstsorten bekannter gemacht werden. „Viele kennt man ja gar nicht mehr“, erklärt Westphal. „Wir wollen Interesse wecken.“

Ziel der Messe ist es aber auch, die regionale Wertschöpfungskette zu stärken, sagt Steffen Piechullek, der bei der WFG mit der Organisation betraut ist. Eben diesen Aspekt betont auch Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne), der einen Anstoß zu der Veranstaltung gegeben hatte. „Ein Teil des Geldes, das wir für Nahrung ausgeben, sollte in unserer Region bleiben und hier die Wirtschaft stärken“, findet der OB. Dass die erste Regionalprodukte-Messe gerade in Greifswald stattfindet, freue ihn besonders.

Möglicherweise wird es aber auch die letzte sein. Denn die Flächen für die 30 Aussteller waren schnell vergeben, noch immer gibt es täglich Anfragen von weiteren Unternehmen. Gut möglich also, dass die Messe künftig auf Wanderschaft geht.

Alle Aussteller auf einen Blick

30 Firmen aus der Region präsentieren ihre Produkte. Hier sind sie in alphabetischer Reihenfolge: Agrar-u. Betriebsgesellschaft Schloss Karnitz, Lohnmosterei Konrad, Ostseemühle, Prolupin, Senfmühle Schlemmin, Keksdieb, Biogemüsekonzept H.-J. Kampe, Rügener Landhandel, Ökologischer Landbau Schilling, Greifen-Fleisch, Spargel und Kartoffelhof Demmin, Molkerei-Naturprodukt Rügen, Biosphärenreservat Südost-Rügen, Herr Fischer und die Schokolade, Lunch Vegaz, Pommerscher Diakonieverein, Förderverein Naturerlebnispark Gristow (Landfrugens Wilde Früchtchen), Mürli Vertrieb, Alte Pommernkate, Kutter- und Küstenfisch Rügen, Erlebnis-Bauernhof Kliewe, Biosanica Manufaktur, Störtebeker Braumanufaktur, Getränke Nordmann, SOS Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden, Bio-Rösterei „Kontor Scheele“, Landschlachterei Rösener & Brauner, Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten, Rujana und Salzreich.

Kai Lachmann

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