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Einkaufszentrum am Bahnhof kommt bald

Greifswald Einkaufszentrum am Bahnhof kommt bald

Ein Lüneburger Investor will auf dem Gelände der alten KAW-Hallen ein Einkaufszentrum mit Aldi, Edeka und weiteren Läden bauen. Endlich, sagen Greifswalder Anwohner.

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Die KAW-Hallen am Bahnhof in Greifswald: Hier soll verschiedene Läden einziehen.

Quelle: Kai Lachmann

Greifswald. Aldi und Edeka gelten als sicher - aber noch viele weitere Läden sollen bald auf das Gelände der alten KAW-Hallen am Greifswalder Bahnhof ziehen. Der Lüneburger Investor Jürgen Sallier plant hier ein Einkaufszentrum mit hunderten Parkplätzen. „Der Bau geht unter Umständen noch in diesem Jahr los“, sagt Thilo Kaiser, Chef des Stadtbauamts.

Die Stadt hatte in den vergangenen Monaten einen Bebauungsplan geändert, um den Weg frei zu machen für die Investition. Das Papier muss aber noch die Bürgerschaft passieren.

„Wir sind sehr glücklich, dass sich endlich was bewegt“, sagt Thilo Kaiser. „Die Innenstadt ist beim Lebensmittelhandel ja völlig unterversorgt.“ Das gleiche gelte für die Fleischervorstadt. 11000 Menschen wohnen in diesen Vierteln. „Auf diese 11000 Menschen kommen bisher aber nur 700 Quadratmeter Lebensmittelhandel“, sagt Kaiser. „Da muss man schon von Nichtversorgung sprechen.“

Eben deshalb sagt Annette Riesinger, Quartiersmanagerin in der Fleischervorstadt: „Wir finden es super, dass das Einkaufszentrum kommt.“ Die jüngeren Bewohner im Viertel könnten zwar mit dem Fahrrad zu den Supermärkten in der Grimmer Straße fahren. Doch für die Älteren gebe es nichts, was zu Fuß zu erreichen sei. Seit Jahren sei das ein Problem.

Wie genau der Investor das Gelände am Bahnhof für das neue Zentrum umbauen will, ist noch nicht bekannt. Eine der KAW-Hallen, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden, steht unter Denkmalschutz. Sie muss auf jeden Fall stehen bleiben. Alle anderen könnte der Investor mit Zustimmung des Grundstückseigentümers abreißen oder umbauen. 

Riesinger und anderen Mitgliedern der Ortsteilvertretung Innenstadt macht aber vor allem etwas anderes Sorgen: dass sich vor dem Einkaufszentrum Stauschlangen bilden könnten. Eine Ampel soll an der Zufahrt den Verkehr regeln. Thilo Kaiser räumt ein: „Früh morgens und am Abend wird man dort sicher nur langsam voran kommen.“ Doch ein Gutachten zur Verkehrssituation habe ergeben, dass mit bedenklichen Rückstaus nicht zu rechnen sei.

 

 

 



Sybille Marx

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