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Genossenschaft investiert in diesem Jahr 16 Millionen Euro

Greifswald Genossenschaft investiert in diesem Jahr 16 Millionen Euro

Neben Neubauten sind auch große Sanierungsmaßnahmen geplant

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Genossenschaft investiert in diesem Jahr 16 Millionen Euro

Minister Christian Pegel (2.v.r.) bei der Begehung des Hauses im Gespräch mit dem WGG-Vorstandsvorsitzenden Rainer Fehlhaber (re.) sowie den Mitarbeitern Andrè Böttner (li.) und Gerrit Falck (2.v.l.). FOTOS (2): PETER BINDER

Greifswald. Die Wohnungsbaugenossenschaft Greifswald (WGG) hat sich in diesem Jahr erneut ambitionierte Ziele gesteckt. „Wir wollen 16 Millionen Euro investieren und damit etwa so viel wie im vorigen Jahr“, sagt Vorstandsvorsitzender Rainer Fehlhaber.

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Neben Neubauten sind auch große Sanierungsmaßnahmen geplant

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Etwa die Hälfte des Geldes fließe in Sanierungsmaßnahmen. Zu den größten Vorhaben gehöre mit 1,6 Millionen Euro die Spiegelsdorfer Wende 7, ein 30 Jahre alter Sechsgeschosser mit 36 Wohnungen.

Erneuert werden die Ver- und Entsorgungsleitungen im Haus, die Bäder, Lüftungsanlagen, Treppenhäuser sowie Wohnungseingangstüren. Außerdem sollen Balkone in jenen Wohnungen angebaut werden, die bislang noch keinen haben. Aufwändigstes Unterfangen aber ist der Einbau eines Aufzugs. Das Land unterstützt diese Arbeiten, hat zur Förderung des barrierearmen Wohnens extra ein Förderprogramm aufgelegt. Bauminister Christian Pegel übergab gestern auf der Baustelle einen Zuwendungsbescheid über 59400 Euro.

Vorstand Rainer Fehlhaber hofft, im nächsten Jahr noch einmal so eine Förderung zu bekommen: „Denn 2018 wollen wir in gleicher Weise die Spiegelsdorfer Wende 6 sanieren und neu gestalten.“

Der nachträgliche Einbau von Aufzügen werde in der Investitionstätigkeit der WGG in den nächsten zehn Jahren einen Schwerpunkt darstellen. „Wir wollen erreichen, dass mindestens 20 Prozent aller Genossenschaftswohnungen einen Lift haben“, sagt Fehlhaber. Derzeit seien es gerade einmal 14 Prozent. Minister Pegel wertschätzt diese Pläne, „denn davon profitieren ja nicht nur Ältere, sondern auch Familien mit Kleinkindern“. Lobend äußerte er sich zudem über die Absicht der WGG, nicht die kompletten Modernisierungskosten auf die Bewohner des Hauses umzulegen. Mieter, die im Objekt wohnen bleiben, würden künftig sechs Euro pro Quadratmeter zahlen, so Fehlhaber. Damit subventioniere die WGG quasi die Modernisierung. Derzeit betrage die Kaltmiete zwischen 3,16 und 4,90 Euro/Quadratmeter.

Neben der Spiegelsdorfer Wende stünden 2017 außerdem umfangreiche Erneuerungen der Versorgungsleitungen in der Vitus- Bering-Straße 26/27 und in der Heinrich-Hertz-Straße 9/10 auf dem Plan. In verschiedenen Objekten der Südstadt und Altstadt sollen darüber hinaus Heizungen erneuert und Dächer saniert werden.

Die Investitionen in den Wohnungsbestand sind aber nur die eine Seite der Medaille: Mit weiteren rund acht Millionen Euro setzt die Genossenschaft in diesem Jahr ihr Neubauprogramm fort. „Im Herbst wollen wir die Peter-Warschow- Straße 12/13 fertigstellen“, sagt Jan Schneidewind, im Vorstand für das Mitgliederwesen zuständig. Der Bau der zwei Viergeschosser mit insgesamt 31 Wohnungen begann 2016. Weitere 60 Wohnungen entstehen derzeit mit den Häusern Fritz-Curschmann-Weg 2 und 3. Auch diese sollen noch 2017 an die Nutzer übergeben werden. Die Miete, so Rainer Fehlhaber, werde in den neuen Objekten zwischen 8,50 und 8,75 Euro/m2 liegen. Die genaue Summe stehe erst nach Abschluss der Bauarbeiten fest.

Mit etwas Verspätung gegenüber ursprünglichen Plänen beginne im nächsten Monat der Neubau von drei weiteren Häusern im Fritz-Curschmann-Weg. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant. Ein Jahr später wiederum soll der Bau der letzten drei Stadthäuser auf diesem Areal abgeschlossen sein.

Die Genossenschaft

8351 Mitglieder zählt die Wohnungsbaugenossenschaft Greifswald zurzeit, das sind 100 mehr als im Januar 2016.

7121 Wohnungen umfasst der Bestand der WGG. Die durchschnittliche Miete beträgt aktuell 4,79 Euro pro Quadratmeter – fünf Cent mehr als vor einem Jahr. Bei der städtischen Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft beträgt die Durchschnittsmiete 5,12 Euro/m2.

8 Millionen Euro investiert die WGG 2017 in verschiedene Neubauprojekte, weitere acht Millionen Euro fließen in die Sanierung.

Petra Hase

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