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Neues Möbelhaus neben dem Elisenpark geplant

Greifswald Neues Möbelhaus neben dem Elisenpark geplant

Auf dem früheren Gewächshausgelände haben archäologische Untersuchungen begonnen / Bürgerschaft soll Weichen für Fachhandelszentrum stellen

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Gegenwärtig läuft die Notbergung von archäologischen Funden auf dem Gelände des geplanten Möbelhauses.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. An der Anklamer Landstraße sind seit ein paar Tagen Bauarbeiter aktiv. Aktuell laufen archäologische Untersuchungen auf einem etwa drei Hektar großen Gelände. Für die Notbergung erwarteter Funde sind erst einmal drei Monate vorgesehen, so David Sommer von der Krieger Projektentwickler GmbH in Berlin auf OZ-Nachfrage.

Ein großer Konzern

1967kaufte Kurt Krieger die Rechte für den Namen der Firma Höffner und gründete das bis zur Teilung Deutschlands im Osten bestehende Möbelhaus in Westberlin neu. 2002 und 2004 erwarb er Anteile an Möbel-Walther und Möbel Kraft und expandierte nach Norddeutschland. Die Sconto-Möbelmärkte gibt es seit 1990.

Der Hintergrund: Auf dem früheren Gelände des Volkseigenen Gutes Gartenbau Greifswald will die ebenfalls in Berlin ansässige Firma Kriegerbau anschließend ein Möbelhaus errichten.

Projektentwickler Heiko Hemmerling sprach bei einer erster Präsentation im Spätsommer 2015 von einem Sconto-Möbelhaus „nicht mit einem profanen, sondern mit einem mittel- und hochpreisigen Segment“

von 6000 Quadratmetern Größe. In der aktuellen Vorlage für einen Beschluss der Bürgerschaft ist nun sogar von 8000 Quadratmetern Verkaufsfläche plus Lager mit etwa 5000 Quadratmetern die Rede.

Gerüchte, dass nun ein Möbelhaus Kraft entstehe, dementierte Sommer. „Wir planen einen Sconto-Mitnahmemarkt“, bekräftigt er.

Die Krieger Projektentwickler GmbH und Kriegerbau sind Teil eines Konzerns, zu dem die Möbelhäuser Höffner, Möbel Kraft sowie die Sconto-Möbelmärkte gehören. Diese Unternehmen des Berliners Kurt Krieger machten laut Ranking von www.moebelmarkt.de im Jahr 2014 über zwei Milliarden Euro Umsatz. Damit waren sie die Nummer 3 nach Ikea und der XXL-Lutz-Gruppe in Deutschland.

In Greifswald werde wahrscheinlich auch ein Gartencenter entstehen, hieß es gestern auf einer Bauberatung. Weitere Investitionen seien vorgesehen. Ab der nächsten Woche werden sich damit die Ausschüsse der Bürgerschaft beschäftigen. Das Stadtparlament soll im Mai dem zugehörigen Bebauungs-Plan 109 den Namen „Fachmarktzentrum Anklamer Landstraße“ geben. In der Begründung dazu werden die Vorstellungen päzisiert: ein Gartenfachmarkt mit einer Verkaufsfläche von 8300 Quadratmetern und ein Fachmarkt für Handel und Dienstleistungen mit einer Verkaufsfläche von 4900 Quadratmetern. Dort könnten Auto- und Motorradzubehör, Reifen und Montage, Motorradbekleidung, Büroausstattung, Werkzeuge, Eisenwaren, Tierfutter sowie ein Fitnesscenter im Angebot sein.

Das L-förmige Gelände in Nachbarschaft des Elisenparks reicht bis an die Häuser der Straße Am Elisenpark. Dieses kürzere Stück ist etwa 130 Meter lang. Alles in allem ist das Gelände des B-Plans 109 neuneinhalb Hektar groß. Der erste Beschluss zum Vorhaben stammt von 2011. Das jetzt landwirtschaftlich genutzte Gelände war erst kurz zuvor aufgeräumt worden. Bis 2003 standen dort Gewächshäuser.

Acht Jahre später war erstmals von einem Möbelmarkt, einem Gartencenter, Kfz-Ersatzteilhandel, Hotel- und Freizeiteinrichtungen sowie einem Biomassekraftwerk die Rede. Innenstadtrelevanter Handel — beispielsweise Textilien oder Schuhe — ist nicht erlaubt.

Von Eckhard Oberdörfer

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