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Pitchlab: Hier treffen kreative Ideen aufeinander

Greifswald Pitchlab: Hier treffen kreative Ideen aufeinander

Bei der Netzwerk-Veranstaltung stellen sich Unternehmer aus der Region vor

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My Food Hero heißt der von Oscar Schröder erdachte Superheld, der Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahren soll. Was es mit seiner Firma auf sich hat, erklärt der 29-Jährige beim ersten Pitchlab in Greifswald am Donnerstag. FOTO: CHRISTIAN RÖDEL

Greifswald. Drei erfolgreiche Jungunternehmer, ein Kasten Bier, Knabberzeug und eine lockere Atmosphäre bei Kinobestuhlung im Biotechnikum. Fertig ist Pitchlab, was übersetzt so viel wie Ideenlabor heißt. Dahinter verbirgt sich eine Art Speed-Dating mit Menschen aus der Region, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Die Veranstaltungsreihe feiert am Donnerstag Premiere in Greifswald.

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Bei der Netzwerk-Veranstaltung stellen sich Unternehmer aus der Region vor

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In Rostock ist das Ideenlabor bereits seit über einem Jahr am Start. Zur sechsten Auflage heute werden wieder bis zu hundert Gäste erwartet. „Wir wollen Unternehmer zusammenbringen, ihre Ideen bekannter machen, Austausch fördern“, erklärt Organisator Maik Herfurth. Mit dabei war schon der Erfinder eines Rostocker Modelabels, der im Keller T-Shirts bedruckt, der Gründer eines Fußballclubs, der aus Whisky-Fässern Möbel baut, und ein Softwareentwickler. „Jetzt expandieren wir nach Greifswald, um uns auch über die Stadtgrenzen hinaus zu vernetzen. Bald soll es auch ein Pitchlab in Schwerin geben“, sagt Herfurth.

Bei der Erstauflage am Donnerstag in Greifswald wird Oscar Schröder (29) mit dabei sein, der mit seiner Firma „My Food Hero“ ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen will. Er hat eine Online-Plattform entwickelt, auf der Supermärkte ihre Produkte vergünstigt einstellen können, deren Haltbarkeit in Kürze abläuft. „Wir bieten dem Handel ein Instrument, um weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen“, sagt Schröder, der mittlerweile in Stralsund lebt, gebürtig aber aus Greifswald kommt. Vor einem halben Jahr hat er seine Firma gegründet, im Januar beginnt der offizielle Betrieb.

Bereits länger im Geschäft ist Katja Wolter. Die Greifswalderin ist Gründerin und Geschäftsführerin des Steinbeis-Instituts, das es seit mittlerweile zwei Jahren gibt. Wolter bietet deutschlandweit Seminare, Workshops, Organisationsberatung an. Bonn, Kemnitz, Weimar, Dresden – sie ist viel unterwegs. „Mein Büro ist in Greifswald, wenn ich keine Seminare habe, arbeite ich von hier aus“, sagt die Mutter einer dreijährigen Tochter hat. Dass es jetzt eine Veranstaltungsreihe zum Netzwerken in Greifswald gibt, findet sie eine gute Sache. „Studien belegen, dass es besonders viele Innovationen gibt, wenn eine Universität in der Nähe ist“, sagt Wolter. In der Hansestadt schlummere daher noch so einiges an Potenzial.

Dritter im Bunde des Abends ist Robert Kressin, der selbst mit zum Pitchlab-Team zählt. Er verrät die drei Geheimnisse erfolgreichen Netzwerkens. „In Vorpommern gibt es sehr viele Menschen mit tollen Ideen, doch sie sitzen viel lieber in ihren Büros statt sich auszutauschen und zu vernetzen. Das wollen wir ändern“, sagt Fredda Springhorn, die die Greifswalder Veranstaltungen organisiert. Nach der Premiere am Donnerstag wird das nächste Netzwerktreffen am 11. April 2017 im Biotechnikum stattfinden. „Der Rhythmus soll sich bei alle drei bis vier Monate einpegeln“, sagt Springhorn.

Pitchlab: Donnerstag, 18.30 Uhr, Biotechnikum, Walther-Rathenau-Straße 49a. Der Eintritt ist frei.

Katharina Degrassi

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