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Super-Poller an Klappbrücke bringt Grüne in Rage

Greifswald Super-Poller an Klappbrücke bringt Grüne in Rage

Die unberechtigte Überfahrt an der historischen Klappbrücke in Greifswald-Wieck soll mit der 140 000 Euro teuren Neuinstallation ein Ende haben.

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An der Brücke wird ein 140 000 Euro teurer Poller gebaut. Foto: Stefan Sauer/Archiv

Greifswald. An der historischen Klappbrücke in Greifswald-Wieck haben die Bauarbeiten für einen extrastarken Poller begonnen, mit dem „Schwarzfahrer“ an einer unberechtigten Überfahrt über die denkmalgeschützte Holzbrücke gehindert werden sollen. Die Grünen kritisieren die Arbeiten als überzogene „Verbarrikadierung der Wiecker Brücke“. Die Kosten von 140 000 Euro stünden in keiner vernünftigen Relation zu anderen drängenden Infrastrukturmaßnahmen, sagte Alexander Krüger vom Kreisvorstand der Grünen am Dienstag. Allein seit August 2011 war es nach Angaben der Stadt zu 29 Unfällen an der Polleranlage gekommen. Acht Poller wurden dabei verschlissen.

Die Brücke darf nur mit einer Sonderberechtigung passiert werden. Anwohner zahlen pro Überfahrt 50 Cent. Die Abkürzung über den Fluss Ryck erspart Autofahrern zwischen den Stadtteilen Wieck und Eldena einen Umweg von elf Kilometern durch die Stadt. Der in Italien produzierte „Super-Poller“ ist nach Angaben der Stadt mit einem Anprallwiderstand von 6,8 Tonnen wesentlich robuster. Er kostet rund 120 000 Euro. Dazu kommen Kosten in Höhe von rund 12 600 Euro für eine Videokamera.

dpa

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Greifswald
Das war nur einer von zahlreichen Pollerunfällen im Jahr 2012: Das Auto ohne Sonderberechtigung wurde regelrecht aufgespießt.

An der Klappbrücke in Wieck haben die Bauarbeiten für einen extrastarken Poller begonnen, mit dem „Schwarzfahrer“ an einer Überfahrt über das Denkmal gehindert werden sollen.

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