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Versandung nimmt zu: Tiefgang im Ryck bei 2,80 Meter

Greifswald Versandung nimmt zu: Tiefgang im Ryck bei 2,80 Meter

Der Ryck versandet immer mehr. Aktuell musste der zulässige Tiefgang für Schiffe, die in die Flussmündung einlaufen, auf 2,80 Meter herabgesetzt werden.

Greifswald. Der Ryck versandet immer mehr. Aktuell musste der zulässige Tiefgang für Schiffe, die in die Flussmündung einlaufen, auf 2,80 Meter herabgesetzt werden. Das bestätigt Klaus-Peter Nitsch, Nautiker im zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund. An sich sollte die Bundeswasserstraße vier Meter tief sein.

Damit setzt sich die Versandung des Ryck offenbar rasch fort. Im Frühherbst 2015 war der zulässige Tiefgang zunächst auf 3,40 Meter herabgesetzt worden. Das WSA hatte die Durchfahrtstiefe später nochmals herabgesetzt, diesmal auf drei Meter . Nach einer kleineren Baggerung konnte die Durchfahrtstiefe wieder auf 3,20 Meter erhöht werden (die OSTSEE-ZEITUNG berichtete).

Für das Bootsbauunternehmen Hanseyachts bringt die Verringerung des Tiefgangs auf aktuell 2,80 Meter noch keine Probleme. „Für unsere Yachten mit besonders viel Tiefgang, vor allem für die neue Hanse 675, haben wir eine Sondergenehmigung zum Befahren des Rycks bekommen“, sagt Presseprecher Florian Nierich. „Darüber hinaus wurden unsere Skipper vom WSA geschult und auf die Untiefen im Ryck hingewiesen.“ Die Zusammenarbeit mit der Behörde sei gut, freut er sich. Trotzdem wäre eine sofortige Baggerung aus Sicht des Unternehmens besser gewesen.

Eine grundlegende Ryckausbaggerung auf die ursprünglichen vier Meter ist jedoch nicht geplant. Laut WSA müssten hierfür wirtschaftliche Notwendigkeiten vorliegen.

Fest steht jedoch, dass das WSA die Ryckeinfahrt im Juni so weit ausbaggern wird, dass das Segelschulschiff „Greif“ seinen Liegeplatz an der Mole wieder anfahren kann. Das ist derzeit nicht möglich.

Der Traditionssegler muss im Industriehafen Ladebow festmachen. Die „Greif“ hat einen Tiefgang von 3,60 Meter. Die Kosten für die Vertiefung des Rycks in Höhe Anlegestelle will die Stadt Greifswald tragen. Die Maßnahme lässt sich im Zuge der Ausbaggerung der Stralsunder Ostansteuerung kostengünstig realisieren.

Von eob

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