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WGG macht 1,5 Millionen Überschuss

Greifswald WGG macht 1,5 Millionen Überschuss

Das zweitgrößte Wohnungsunternehmen der Hansestadt, die Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald (WGG), hat im Jahr 2015 einen Überschuss in Höhe von 1,495 Millionen Euro erwirtschaftet.

Greifswald. Das zweitgrößte Wohnungsunternehmen der Hansestadt, die Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald (WGG), hat im Jahr 2015 einen Überschuss in Höhe von 1,495 Millionen Euro erwirtschaftet. Das gab der Vorstandsvorsitzende Rainer Fehlhaber bekannt. Das Ergebnis liegt damit mehr als eine halbe Million Euro unter dem des Vorjahres. Den Rückgang begründet die WGG damit, dass sie zusätzliche Mittel für Instandhaltung ausgegeben habe.

Das Geld solle in Rücklagen und ins Eigenkapital fließen. „Außerdem wollen wir wieder eine Dividende von drei Prozent an unsere Mitglieder auszahlen“, sagte Fehlhaber. 287000 Euro könnten so unter den rund 8300 Genossen verteilt werden. Sie halten insgesamt mehr als 64 000 Geschäftsanteile zu je 155 Euro.

Die Erträge der WGG lagen bei 33 Millionen Euro, davon stammen zwei Drittel aus der eingenommenen Kaltmiete und ein Drittel aus den Abrechnungen der vorausgezahlten Betriebs- und Heizkosten. Dem gegenüber stehen 31,5 Millionen Euro an Aufwendungen, die fast zur Hälfte aus Investitionen bestehen. Das Geld fließt etwa in den Bau mehrerer Häuser gegenüber der Geschäftsstelle, wo rund 130 Wohnungen entstehen. Das erste Haus ist bereits übergeben worden. Dort wird in der nächsten Woche ein Veranstaltungsraum für Bewohner und Nachbarn eingeweiht. Das zweite große Neubauprojekt ist in der Peter-Warschow-Straße: zwei Häuser, 31 Wohnungen und ein Gemeinschaftsraum stehen dort auf dem Plan. Weitere 6,5 Millionen gab die Genossenschaft für Instandhaltungen aus. 3,9 Millionen Euro gingen für Zinsen drauf, denn die WGG bedient derzeit Kredite in Höhe von 108 Millionen Euro. In den nächsten zehn Jahren sollen jeweils drei Millionen abgetragen werden.

Auch in diesem Jahr wird die WGG Geld für Instandhaltungen ausgeben. Größte Projekte sind die Spiegelsdorfer Wende 6 und 7 für insgesamt 2,9 Millionen Euro, wo eine komplette Modernisierung ansteht.

Auch danach soll die Miete dort sechs Euro pro Quadratmeter nicht übersteigen. Weitere Neubauprojekte stehen nicht an: Es sei nicht so, dass die WGG nicht wolle, im Gegenteil, so Fehlhaber: „Uns fehlen dafür die Grundstücke.“

kl

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