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Wohnungsgenossenschaft gewinnt weitere Mitglieder

Greifswald Wohnungsgenossenschaft gewinnt weitere Mitglieder

Kaltmiete stieg im Laufe des Jahres um zwei Cent an und liegt jetzt durchschnittlich bei 4,74 Euro pro Quadratmeter

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Jörn Roth.

Quelle: Fotos: Oz

Greifswald. Die Wohnungsbaugenossenschaft Greifswald (WGG) erfreut sich steigender Beliebtheit. Im vorigen Jahr gewann das Unternehmen etwa 100 neue Mitglieder und zählt damit aktuell 8250, berichtet Vorstandsvorsitzender Rainer Fehlhaber.

Die durchschnittliche Kaltmiete der 7102 Genossenschaftswohnungen liege derzeit bei 4,74 Euro je Quadratmeter und damit zwei Cent über dem Vorjahreswert. Zum Vergleich: Die kommunale Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) beziffert ihre Durchschnittsmiete mit 5,08 Euro. Sie stieg im Laufe eines Jahres um sieben Cent.

Fehlhaber begründet den geringfügigen Anstieg bei der WGG mit dem realisierten Neubau von etwa 30 Wohnungen. Wer 2015 zum Beispiel im Wohnpark „Lebenskreis“ an der Feldstraße ein modernes Zuhause fand, müsse etwas unter acht Euro pro Quadratmeter zahlen. Doch es gebe auch noch Wohnraum bei der WGG mit Kaltmieten unter 2,55 Euro. Fehlhaber betont, dass es bei der Genossenschaft „auch in Zukunft keine pauschalen Mieterhöhungen“ geben werde. Wenn es zu Preissteigerungen käme, dann aufgrund von Modernisierungen.

In diesem Jahr will die WGG um die 16 Millionen Euro investieren, davon etwa 7,7 Millionen Euro in den Neubau. Der letzte von fünf Neubauten im „Lebenskreis“ werde im April an seine Nutzer übergeben.

Die größte Baustelle bleibe zurzeit die Südstadt, wo weitere Stadthäuser geplant seien und bis 2018 insgesamt 285 neue Wohnungen zur Verfügung stünden.

Jörn Roth, technischer Vorstand der WGG, beschäftigt sich aktuell mit Plänen zum sozialen Wohnungsbau. Die Neubauten „für den kleinen Geldbeutel“ sollen möglichst mit geringen Kosten entstehen und Kaltmieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter nicht übersteigen. Voraussetzung sei, dass die Stadt günstige Grundstücke veräußere und der Bund seine angekündigten Förderprogramme auflegt. „Unsere Studie wird erst einmal ein Modell zur Folge haben, dann müssen wir schauen, wie es weitergeht“, sagt Roth, ohne bereits konkret werden zu können.

Oberstes Prinzip der WGG sei auch nach 120-jährigem Bestehen noch immer, sich an den wandelnden Bedürfnissen der Mitglieder zu orientieren. Zielgruppe seien Menschen „mit eigener wirtschaftlicher Kraft“.

 



Petra Hase

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