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Greifswald „Wo Bewegung ist, ist Leben“
Vorpommern Greifswald „Wo Bewegung ist, ist Leben“
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00:00 15.06.2016

/Wellington. Neuseeland („Aotearoa“ auf Maori) ist ein Inselstaat im südlichen Pazifik mit etwa vier Millionen Einwohnern. Ich selbst war dort für „Work and Travel“. Ein spezielles Visum erlaubte es mir, zwölf Monate die Nord- und die Südinsel des Landes zu erkunden und meine Reise durch Gelegenheitsjobs selbst zu finanzieren.

Jährlich kommen zirka sechs Millionen Besucher nach Neuseeland, weswegen es nicht verwundert, dass die meisten Jobs Arbeit auf Farmen voller Alpakas und Schafe bedeuten, Erntehilfe, kellnern oder Dosen-Spaghetti am Fließband einpacken.

Meine Reise begann in Wellington, der „coolsten kleinen Hauptstadt der Welt“. Sie liegt an der Südspitze der Nordinsel und ist politisches und kulturelles Zentrum. Andere sehenswerte Städte Neuseelands sind Rotorua mit seinen Schwefelquellen und Geysiren, Waitomo mit Glühwürmchenhöhlen oder Queenstown, eine Abenteuerstadt, die Gelegenheiten zum Bungee-Springen und Paragliding bietet.

Neuseelands zweite Amtssprache ist Maori. Die Maori sind das indigene Volk, das im 13. Jahrhundert von Polynesien aus das Land besiedelte und heute etwa 15 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Ich kam bereits einige Male mit ihrer Kultur in Kontakt. Beim Beobachten eines „Haka“ zum Beispiel, einem speziellen Kriegstanz, während eines Hangi– ein traditionellen Festessen, oder in der Warteschlange von Starbucks. Dabei fiel mir auf, dass viele von ihnen sich ständig irgendwie bewegen. Einer von ihnen erklärte mir: „Where there is movement, there is life“ („Wo Bewegung ist, ist Leben“).

Neuseeländer sind ungewöhnlich freundlich, barfuß und entspannt. Auch allein zu trampen, also per Anhalter zu fahren, stellte kein Problem dar.

Das Land hält außerdem eine Reihe von Wanderwegen bereit, die sogenannten „Great Walks“, die zu Gletschern führen, zu reißenden Flüssen, blauen, klaren Seen, einem der besten Sternenhimmel der Welt, riesigen Fjorden, Wasserfällen und Weinbergen. Die vielfältige und unberührte Natur ist durch die isolierte Lage der Inseln bedingt. Es gibt Wale, Pinguine, dicke Kauri-Bäume, Silberfarn und natürlich den Kiwi. Der flugunfähige, nachtaktive Vogel lebt in den Wäldern Neuseelands und ist dessen Nationalsymbol.

„Work and Travel“ ist für mich eine weiterzuempfehlende Erfahrung, die zu besseren Fremdsprachkenntnissen, Weltoffenheit und Unabhängigkeit verhilft.

Olivia Stracke

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