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„Wo das Aas ist, sind die Geier“

Greifswald „Wo das Aas ist, sind die Geier“

Die zwölfte Klasse der Freien Waldorfschule in Greifswald steckt noch mitten in der Generalprobe. Am Freitag ist die Premiere, aber noch scheinen alle entspannt.

Greifswald. Die zwölfte Klasse der Freien Waldorfschule in Greifswald steckt noch mitten in der Generalprobe. Am Freitag ist die Premiere, aber noch scheinen alle entspannt.

Die Schüler werden die tragische Komödie „Die Spielverderber oder das Erbe der Narren“ von Michael Ende vortragen. In diesem Stück treffen zwölf völlig verschiedene Charaktere aufeinander. Zehn davon sind verwandt mit Johannes Philadelphia, der vor kurzem verstarb. Der Grund für ihr Zusammentreffen auf seinem Schloss ist die Testamentseröffnung. Der Notar verliest in Anwesenheit seines Hausdieners den letzten Willen des Verstorbenen. Dass keiner der Verwandten Philadelphia wirklich kannte, war diesem bewusst.

Jeder erhält einen Umschlag, also nur einen Teil des Testaments. Nach dem Motto „Wo das Aas ist, finden sich die Geier“ geht der Streit schon los. Um das Erbe antreten zu können, müssen alle ihre Stücke zusammenfügen. Nur wenn alle zusammenarbeiten, bekommt jeder seinen Anteil. Natürlich versucht jeder Erbe, seinen Einflussbereich oder den Testamentsanspruch zu vergrößern. Es werden Komplotte geschmiedet, die Erben spielen sich gegeneinander aus und streiten sich. Je mehr die Intrigen ihren Lauf nehmen, desto mehr verändert sich die Realität um sie herum. Im Schloss scheint immer noch der Geist des Verstorbenen zu sein und reagiert auf Betrug mit Verfall und Dunkelheit. Zum Schluss fällt der Vorhang und den Zuschauer erwartet eine große Schlussszene.

„Wir haben uns für das Stück entschieden, da alle Rollen gleichwertig sind, jeder hat eine wichtige Funktion“, erklärt Matthes Korthase, der den Notar spielt. „Jeder Typ der Gesellschaft ist vertreten, es gibt ein breites Spektrum an Persönlichkeiten“, sagt Sarah Knapp. Zwölf Schüler verkörpern die Rollen. Besonders schwer zu spielen sind Szenen, wenn alle auf der Bühne sind: „Man muss ganz genau aufpassen, damit man seine Textstellen nicht verpasst“, so Knapp. Der Rest der 25-köpfigen Klasse arbeitet hinter der Bühne. Dazu gehören viele Aufgaben wie Maske, Kostüme, Soufflage, Requisiten, Beleuchtung und das Bühnenbild.

„Vor einem Jahr wählten wir das Stück aus, nach den Sommerferien verteilten wir dann die Rollen“, erzählt Esther Hintz. „Wir übten dann einmal pro Woche und seit den Winterferien haben wir den ganzen Tag Proben.“

Spielzeit: „Die Spielverderber oder das Erbe der Narren“ wird am 4. und 5. März in der Waldorfschule, Hans-Beimler-Straße 79-83, aufgeführt. Beginn ist im 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

OZ

Von Laura Weigele

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