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Greifswald Wohnen in früherer Landwirtschaftsschule
Vorpommern Greifswald Wohnen in früherer Landwirtschaftsschule
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00:00 30.08.2016
Projektmanager Szymon Stencel koordinier im Innern der früheren Landwirtschaftsschule die Arbeiten. Quelle: Eckhard Oberdörfer

In und an der früheren Landwirtschaftsschule in der Eldenaer Hainstraße sind Bauleute einer Berliner Firma aktiv. „Wir haben eine Teilgenehmigung für Abrissarbeiten“, informiert Projektmanager Szymon Stencel. Er ist für die GeProBau Gesellschaft für die Berliner Projektsteuerung und Bauleitung mbH vor Ort.

Im August nächsten Jahres sollen die ersten Bewohner in das stattliche Backsteingebäude einziehen. Immer vorausgesetzt, alle Genehmigungen liegen vor, so Stencel.

„Die Wohnungen sind fast alle schon verkauft“, ergänzt Karl-Heinz Schlesselmann, der Geschäftsführer der GeProBau. An einzelnen Details werde in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege noch gearbeitet.

Er rechne kurzfristig mit der Baugenehmigung.

Im früheren Schulgebäude sollen im nächsten Jahr insgesamt 15 altersgerechte Wohnungen zur Verfügung stehen, erläutert Szymon Stencel die Pläne für Eldena.

Als Ergänzung planen die Berliner einen Neubau Richtung Kindertagesstätte. Hier wird es weitere zehn betreute Wohnungen mit Loggien geben. Parkplätze sind im Hof des Gebäudekomplexes vorgesehen.

Das 1910 eingeweihte Backsteingebäude war im Herbst 2015 vom Hauptausschuss der Bürgerschaft gegen Meistgebot verkauft worden. Die Landwirtschaftsschule war der Nachfolger der berühmten Königlich Preußischen Staats- und Landwirtschaftlichen Akademie zu Greifswald und Eldena.

Auch eine gärtnerische und forstwirtschaftliche Ausbildung konnte man hier belegen. 1933 wurde sie in „Mackensen-Schule“ umbenannt, nach einem populären Generalfeldmarschall des Ersten Weltkriegs.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam das Ende der Landwirtschaftsschule und auch dieses Namens. Die Landwirtschaftliche Fakultät der Uni zog 1946 ein. 1950 übernahm die Ingenieurschule für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik das Haus. Drei Jahre später begann die Ausbildung von Ingenieuren für Meliorationswesen, Experten für die Steigerung der Ertragsfähigkeit von Äckern. Nach der Wiedervereinigung war das Gebäude zuletzt Berufsschule. Seit 2011 stand das Haus leer. eob

OZ

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