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Zu viele Feuerwehrleute brechen ihre Ausbildung ab

Vorpommern/Greifswald Zu viele Feuerwehrleute brechen ihre Ausbildung ab

Der Kreisfeuerwehrverband ist ein Jahr nach seiner Gründung gut aufgestellt. Lediglich die Leistungen an der Landesfeuerwehrschule sind verbesserungswürdig.

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Karsten Mäder (re.) wurde mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Es gratulieren Kreisbrandmeister Marko Stange und Kreistagspräsident Michael Sack.

Quelle: Dietrich Butenschön

Vorpommern. Die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverbandes Vorpommern-Greifswald vor einem Jahr war noch geprägt von teilweise heftigen Auseinandersetzungen. Dabei ging es vielmehr um personelle als um inhaltliche Fragen — Ausdruck dessen, dass der gerade vollzogene Zusammenschluss der beiden Verbände aus den ehemaligen Kreisen Uecker-Randow und Ostvorpommern längst kein wirkliches Miteinander gebracht hatte. Die Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonnabend in Ducherow dagegen bot ein anderes Bild — das Zusammenwachsen ist offensichtlich schneller als erwartet vonstatten gegangen.

So konnte denn auch Verbandsvorsitzender Marko Stange feststellen, dass nach einem kompletten Arbeitsjahr seit der Fusion Ruhe in die Reihen eingekehrt ist, die Sacharbeit unter den fast 7000 Mitgliedern von 160 Feuerwehren im Kreis längst Vorrang hat. Zu den Pluspunkten zählte der Kreisbrandmeister vor allem die erheblich besser gewordene Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Kreisverwaltung und die stärkere Konzentration des Vorstandes auf die Lösung der Probleme vor Ort, in den Wehren selbst. Als unverzichtbar nannte er die enge Partnerschaft mit den Kreisverbänden im schleswig-holsteinischen Stormarn, in der benachbarten brandenburgischen Uckermark und im polnischen Kreis Police sowie in der Stadt Swinemünde.

Einen der Schwachpunkte der bisherigen Entwicklung sieht Stange in der noch zu hohen Quote der Feuerwehrleute, die Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Malchow abbrechen oder nicht bestehen.

Gegengesteuert werden soll mit einer Erweiterung des Angebots der Kreisausbildung. Der Kreisbrandmeister mahnte an, dass der erhebliche Investitionsbedarf an den Stützpunkten in Gützkow und Pasewalk ernster als bisher genommen werden müsse.

Dass die Feuerwehrverbandsarbeit in Vorpommern-Greifswald auf einer soliden finanziellen Grundlage steht, machte die Kassenwartin Inge Lamp deutlich. Sie berichtete, dass im vergangenen Jahr ohne Zuschüsse und Fördermittel rund 211 000 Euro zur Verfügung standen, zu 76 Prozent vom Kreis bereitgestellt und zu 17 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen stammend. Für die Kreisausbildung wurden davon 94 400 Euro und für die Unterstützung des Kreisjugendfeuerwehrverbandes mehr als 15 000 Euro verwendet, um die beiden größten Posten zu nennen.

Über 25 000 Einsatzstunden

573 technische Hilfeleistungen realisierten die freiwilligen Feuerwehren des Landkreises 2013. Dabei waren 5273 Einsatzkräfte insgesamt 8624 Stunden im Einsatz.
274 Brände galt es im Vorjahr zu löschen, wobei die 5280 beteiligten Einsatzkräfte eine Gesamteinsatzdauer von 16 459 Stunden erreichten.


Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz, höchste Feuerwehr-Auszeichnung Deutschlands, erhielt Hubertus Schulz aus Sommersdorf. Mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes der Jugendfeuerwehren wurde der langjährige Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Mäder aus Lubmin ausgezeichnet. Klaus-Dieter Lewerenz aus Eggesin erhielt die Ehrennadel des Feuerwehr-Landesverbandes in Silber.



Tilo Janzen wurde zum Jugendwart des Kreisjugendfeuerwehrverbandes gewählt, Stellvertreter sind Henry Lorenz und Thomas Ilgenstein.
1100 Teilnehmer nahmen 2013 an 87 Weiterbildungslehrgängen teil.

 



Dietrich Butenschön

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